TSS-Vermittlungscodes können jetzt direkt aufgedruckt werden

Inzwischen sind die Hersteller von Praxisverwaltungssystemen (PVS) verpflichtet, die Möglichkeit anzubieten, Vermittlungscodes für die Terminservicestelle (TSS) direkt auf die Überweisung (Muster 6) bzw. das Formular PTV 11 zu drucken. Die Klebeetiketten können aber weiterhin verwendet werden.

Für die automatische Bedruckung mit Vermittlungscodes, wird ein Zugang zu KV-Connect benötigt. Dieser kann bei Bedarf bei der KV Berlin bestellt werden. Die Schnittstelle zur Software der TSS muss dann vom PVS-Hersteller freigeschaltet werden, eventuell ist dies mit Kosten verbunden. Praxen, die das direkte Aufdrucken der Codes nutzen möchten, setzen sich am besten direkt mit ihrem IT-Dienstleister in Verbindung und klären, ob und wie der Service eingerichtet werden kann.

So geht´s: Bedruckung von Muster 6

  • Ist der Service freigestellt, wird beim Ausstellen einer Überweisung im PVS die gewünschte Fachgruppe, gegebenenfalls eine Zusatzqualifikation und eben „dringend“ – wenn eine Terminvermittlung innerhalb von spätestens 35 Tagen erforderlich ist – oder „nicht dringend“ ausgewählt.
  • Auf der Überweisung steht der zwölfstellige Code dann im Feld „Auftrag“
  • Achtung! Überweisungen zu Psychotherapeuten werden grundsätzlich nicht codiert.

So geht´s: Bedruckung von PTV 11

  • Psychotherapeuten wählen für das PTV 11 „zeitnah erforderlich“. Der dazugehörige Vermittlungscode wird im Hintergrund abgerufen und bei der Ausgabe direkt mit aufgedruckt.
  • Auf dem PTV 11 steht der zwölfstellige Code im Feld „nähere Angaben zu den Empfehlungen“.

Seit dem 1. Januar wird auf die Überweisung nicht nur der Vermittlungscode aufgedruckt, sondern auch die Telefonnummer 116117, unter der die Patienten ab 2020 Termine vereinbaren können. Auch auf den eTerminservice wird hingewiesen.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 06.01.2020

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