Famulaturen: Das Taschengeld für Studierende wird erhöht

Schon seit dem Jahr 1977 fördert die KV Berlin Famulaturen. Anfang November hat der Vorstand jetzt einige Anpassungen hinsichtlich der Famulaturen beschlossen, unter anderem die Erhöhung des Taschengeldes für Studierende.

Vertragsärztinnen und -ärzte, die einen Medizinstudierenden als Famulus ausbilden, können bei der KV Berlin Unterstützung für ein dem Famulus gezahltes Taschengeld beantragen. Ab Januar 2020 gibt es dafür nun ein höheres Taschengeld. Die Förderung wird pro Monat um 11,60 Euro erhöht und beträgt jetzt 165 Euro. Das entspricht einer wöchentlichen Förderung von 41,25 Euro.

Für eine schnelle Bearbeitung der Anträge wurde die E-Mailadresse famulaturen@kvberlin.de eingerichtet. An diese können Antragsteller den Antrag auf Vergütung für Famuli und entsprechende Nachweise senden. Der Versand an die Postadresse der KV Berlin ist weiterhin möglich. Von einer Zusendung per Fax bittet die KV Berlin zukünftig abzusehen.

Der Topf für die Förderung wird ab Januar 2020 auf 65.000 Euro pro Jahr gedeckelt. Bisher wurde diese Summe nicht erreicht, die Deckelung dient aber der besseren Planbarkeit für die KV Berlin. Sollte die Summe jedoch überschritten werden, können weitergehende Anträge nicht berücksichtigt werden. Es würde vorher jedoch eine zeitnahe Information erfolgen. Ärztinnen und Ärzte sollten daher zeitnah den Antrag auf Förderung einreichen. Maßgeblich ist hierbei der Tag der Auszahlung an den Studierenden.

Weitere Informationen

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 04.12.2019

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