Ab dem 1. Januar 2020 tritt der Akutfall in Kraft

Mit InKrafttreten des TSVG, wird die Behandlung von Akutpatienten (Akutfall) ab dem 1. Januar 2020 besonders mit Zuschlägen gefördert werden. Um Patienten im Akutfall zeitnah versorgen zu können, muss im eTerminserivce (eTS) eine ausreichende Anzahl freier Termine vorhanden sein.

Hier ist die KV Berlin wiederum auf die Eintragung von Terminen zur Akutbehandlung im eTS angewiesen. Akuttermine können mit einem Anhaken im Terminprofil vorgenommen werden.

Wenn die Vermittlung von Akutpatienten auch in die offenen Sprechstunden gewünscht ist, kann die entsprechende Anzahl an Akutterminen im Zeitraum der offenen Sprechstunde zur Verfügung gestellt werden. Gemeldet wird eine Kapazität von 5 Patienten für die offene Sprechstunde, indem 5 Akuttermine im eTS gesetzt werden. Die Termine können gerne als Serientermine angelegt sein.

Termine für die Terminservicestelle bereit zu stellen – am einfachsten über die selbstständige Pflege im eTS – ist genauso eine gesetzliche Verpflichtung des TSVG wie die Meldung der aktuellen Sprechstunden an die KV Berlin. Diese muss die Einhaltung der Mindestsprechstunden kontrollieren und die Zeiten veröffentlichen. Hier garantiert die Pflege der Sprechzeiten im Online-Portal über die Verknüpfung mit der Arztsuche auf der Internetseite der KV Berlin die immer aktuelle Information der Patienten.

Weitere Informationen zum Akutfall und den extrabudgetären Zuschlägen sowie zum eTerminservice

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 25.10.2019

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