TSS: Meldebedarf für das 4. Quartal 2019 und Hinweise zum eTerminservice

Die Terminservicestelle wird in der Bevölkerung immer bekannter, Termine werden stärker nachgefragt. Da in einigen Fachgruppen die Nachfrage das Angebot verfügbarer Termine übersteigt, wurde für betreffenden Fachgruppen der Meldebedarf für das 4. Quartal 2019 angepasst. Für Praxen, die den eTerminservice nutzen, bittet die KV Berlin außerdem darum, zwischen dringenden und nicht-dringenden Terminen zu unterscheiden.

Betroffen von der verpflichtenden Terminmeldung sind:

  • psychologische Psychotherapeuten
  • psychotherapeutisch tätige Ärzte
  • Fachärzte für psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Fachärzte für Innere Medizin verschiedener Schwerpunkte
  • Fachärzte der Urologie
  • Fachärzte der Dermatologie

Der Meldebedarf für diese Fachgruppen sowie häufige Fragen und Antworten sind auf einer aktualisierten Infoseite für das 4. Quartal aufgeführt. Um weitere Meldeverpflichtungen zu vermeiden, sind Ärzte anderer Fachgruppen dazu aufgefordert, freie Termine weiterhin im bewährten Umfang zu melden.

Meldung nicht dringender Termine

Praxen können ihre Termine am besten über die Online-Anwendung eTerminservice (eTS) bereitstellen und verwalten. In der Anwendung sind von der Praxis freigegebene Termine standardmäßig als „dringend“ markiert. Die KV Berlin ist rechtlich jedoch dazu verpflichtet, auch nicht-dringende Termine außerhalb der vier-Wochen-Frist zu vergeben. Daher wird die Terminservicestelle dies ab sofort umsetzen und behält sich vor, auf als „dringend“ eingestellte Termine zurückzugreifen. Dies lässt sich vermeiden, indem Praxen einige Termine von vornherein für eine Vermittlung außerhalb der vier-Wochen-Frist vorsehen. Hierfür müsste das Kreuz in den Einstellungen bei „nicht-dringend“ gesetzt werden.

Weitere Informationen zur Terminmeldepflicht
Weitere Informationen zum eTerminservice

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 11.09.2019

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