G-BA: Neuregelung der Qualitätsprüfungs-Richtlinie

Seit dem 1. Juli gilt die neue Qualitätsprüfungs-Richtlinie (QP-RL) nach der Auswahl, Umfang und Verfahren von Stichprobenprüfungen nach § 135b Absatz 2 SGB V geregelt sind. Diese waren aufgrund von Datenschutzbelangen ausgesetzt worden. In einigen Fachgebieten bleiben die Stichprobenprüfungen vorerst weiterhin ausgesetzt.

Nach der Qualitätsbeurteilungs-Richtlinie Kernspintomographie werden die Prüfungen weiterhin bis zum 31. Dezember 2019 ausgesetzt. Ebenfalls bis zum 31. Dezember hat der G-BA die Aussetzung der Stichprobenprüfungen zum MRT der weiblichen Brust (Anlage I Nr. 9 der Richtlinien Methoden vertragsärztliche Versorgung (MVV-RL)) und zur Neuropsychologischen Therapie (Anlage I Nr. 19 MVV-RL) verlängert. Die Qualitätsbeurteilungs-Richtlinien Radiologie (QBR-RL) und Arthroskopie (QBA-RL) wurden zum 1. Juli 2019 außer Kraft gesetzt.

Bei der Übermittlung der Behandlungsdokumentationen zur Prüfung an die KV Berlin ändert sich für den Arzt nichts. Diese werden weiterhin in nicht anonymisierter Form eingereicht. Vor der Weiterleitung der Dokumentation an die QS-Kommission werden die versichertenbezogenen Daten von der KV Berlin pseudonymisiert. Die Durchführung der Stichprobenprüfungen obliegt weiterhin allein der KV Berlin und den QS-Kommissionen.

Die Beschlüsse sind in Kürze beim G-BA abrufbar.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 04.07.2019

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