Neuer Vertrag mit der DAK-Gesundheit zur besseren Versorgung bei Hypertonie

Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin und die DAK Gesundheit haben sich auf einen neuen Vertrag über die frühzeitige Diagnostik und Behandlung von Begleiterkrankungen der Hypertonie geeinigt. Dieser Vertrag ist am 1. April in Kraft getreten.

Teilnehmen können alle im Bereich der KV Berlin zur vertragsärztlichen Versorgung berechtigten Hausärzte und Fachärzte für Innere Medizin sowie angestellte Ärzte in diesen Fachrichtungen. Die Teilnahme ist schriftlich bei der KV Berlin zu beantragen. 

Die Vergütung erfolgt außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung. Für die Abrechnung der nach diesem Vertrag durchgeführten Leistungen gelten die folgenden Symbolnummern (SNR) und Vergütungen:

Modul 1: Versorgungsfeld vaskuläre Komplikationen
Periphere arterielle Verschlusskrankheit bei Hypertonie ab Vollendung des 50. Lebensjahres

  • SNR 91019A: Einschreibung Versorgungsfeld pAVK > 0 Euro
  • SNR 91020: Screeningprogramm ohne auffälligen Untersuchungsbefund > 20 Euro
  • SNR 91021: Screeningprogramm mit auffälligem Untersuchungsbefund > 20 Euro
  • SNR 91022: Weiterbetreuungsprogramm > 20 Euro

Modul 2: Versorgungsfeld nephrologische Komplikationen
Chronische Nierenkrankheit bei Hypertonie ohne bekannten Diabetes mellitus

  • SNR 91019B: Einschreibung Versorgungsfeld Nephrologische Komplikationen > 0 Euro
  • SNR 91023: Screeningprogramm ohne auffälligen Untersuchungsbefund > 20 Euro
  • SNR 91024: Screeningprogramm mit auffälligen Untersuchungsbefund > 20 Euro
  • SNR 91025: Weiterbetreuungsprogramm > 20 Euro
  • SNR 91026: Teststreifen Mikroalbuminurie > 2 Euro

Alle Informationen zum Hypertonie-Vertrag finden Sie hier.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 23.04.2019

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