Rückwirkend mehr Geld für belegärztliche Geburtshelfer

Niedergelassene Gynäkologen erhalten künftig fast doppelt so viel für die Abrechnung geburtsmedizinischer Leistungen. Hintergrund der rückwirkenden Erhöhung ist eine Einigung zwischen KBV und GKV-Spitzenverband, nach der sich die Kassen stärker an den gestiegenen Haftpflichtprämien in der Geburtshilfe beteiligen sollen.

Pro belegärztlicher Geburt werden laut Beschluss des Bewertungsausschusses seit Jahresanfang im Durchschnitt 214,29 Euro (3.308 Punkte) gezahlt, das sind 97,30 Euro mehr als bisher. Für ambulante Geburten (2.787 Punkte) liegt die Vergütung nun bei 81,93 Euro. Beides wird über die Gebührenordnungsposition 08411 abgerechnet.

KBV und GKV-Spitzenverband haben zudem vereinbart, dass die Situation der belegärztlichen Geburtshelfer für die Jahre 2018 bis 2020 durch das Institut des Bewertungsausschusses evaluiert werden wird. Danach wird entschieden, ob weiterer Anpassungsbedarf besteht.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 07.02.2019

button_drucken
Copyright © Kassenärztliche Vereinigung Berlin