DGVU: Anpassungen im Gebührenverzeichnis

Zum Jahreswechsel gab es eine Gebührenerhöhung sowie mehrere Präzisierungen von Leistungsbeschreibungen bei der Abrechnung von Leistungen mit der Gesetzlichen Unfallversicherung.

Mit rund zwei Euro mehr wird die Auskunft zur Behandlung (Formtext F 1100, Nr. 110) vergütet, sie ist seit dem 1. Januar mit 11,12 Euro bewertet.

Im Leistungs- und Gebührenverzeichnis für ärztliche Leistungen in der Gesetzlichen Unfallversicherung (UV-GOÄ) wurden die Nummern 5 und 10 gestrichen. Diese regelten bisher die Vergütung der symptomzentrierten Untersuchung bei Unfallverletzungen oder bei Verdacht auf Vorliegen einer Berufskrankheit (Nr. 1) sowie die umfassende Untersuchung (Nr. 6) an Samstagen ab 12 Uhr. Grund für die Streichung ist der veraltete zeitliche Bezug beider Nummern, die Vergütung für Samstage ohne zeitliche Einschränkung, Sonntage und Feiertage ist in den Nummern 4 und 9 geregelt.

Weggefallen ist auch die Einschränkung, dass die Leistungen bei der postoperativen Überwachung eines Patienten (Nr. 448, 448a, 449) nur im Zusammenhang mit einer zuschlagsberechtigten ambulanten Operation nach den Nummern 442 bis 445 und mit einer zuschlagsberechtigten Anästhesie nach den Nummern 446 bis 447 berechnet werden durften.

Zudem gab es für folgende Nummern Präzisierungen in den Leistungsbeschreibungen aufgrund wiederholter Abrechnungsfehler:

  • Nr. 2005: Versorgung einer großen und/oder stark verunreinigten Wunde
  • Nr. 4815: Histologische Untersuchung und Begutachtung von Organbiopsien
  • Nr. 4850: Zytologische Untersuchung zur Phasenbestimmung des Zyklus
  • Nr. 135a: Nachsorgebericht Hautkrebs, hier sind mit der Gebühr die Nummern 1 und 6 UV-GOÄ abgegolten

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 05.02.2019

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