Änderungen der RLV/QZV-Verwaltungsrichtlinie

Aufgrund der HVM-Änderungen zum 01. Oktober 2018 und 01. Januar 2019 hat der Vorstand der KV Berlin nunmehr auch Anpassungen in der RLV/QZV-Verwaltungsrichtlinie beschlossen. Um die Antragstellung zu erleichtern, aber auch um die eingehenden Anträge möglichst rasch bearbeiten zu können, wird ein spezielles, am PC ausfüllbares Antragsformular bereit gestellt.

Vor dem Hintergrund der eingeführten Fallzahlzuwachsbegrenzung wurde das 15-Prozent-Kriterium zur Definition eines außergewöhnlichen Fallzahl-Anstieg oder –Rückgang auf 10 Prozent abgesenkt.

Neu eingeführt wurde die Möglichkeit, Anträge bereits vor der RLV/QZV-Zuweisung eines Quartals zu stellen. Damit So können Sachverhalte, die sich erst im Folgejahr auf das RLV/QZV auswirken, bereits im Vorfeld geprüft und bei der RLV/QZV-Zuweisung berücksichtigt werden.

Ebenfalls neu ist, dass bei Vertretungen nach § 32b der Ärzte-Zulassungsverordnung für gemeldete interne und externe Vertretungen das RLV/QZV von Amts wegen berechnet wird. Eine Antragstellung ist dann insofern entbehrlich.

Praxen sollten Anträge auf Neufestsetzungen von RLV oder QZV schriftlich an die Abteilung Datenbankverwaltung der KV Berlin (Masurenallee 6 A, 14057 Berlin) richten.

Zur Neufassung der RLV/QZV-Verwaltungsrichtlinie

Zum Antrag

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 10.01.2019

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