Elektronische Gesundheitskarte: Ab 2019 nur G2-Karten gültig

Ab Januar 2019 gelten ausschließlich die elektronischen Gesundheitskarten der 2. Generation (G2), ältere Karten können dann nicht mehr eingelesen werden. Passende Patienteninformationen werden zu Jahresbeginn an die Praxen versandt und stehen jetzt bereits zum Download zur Verfügung.

Elektronische Gesundheitskarten (eGK) der Generation 1+ verlieren aus sicherheitstechnischen Gründen zum Ende des Jahres ihre Gültigkeit. Nach Ablauf der Frist sind diese Karten nicht mehr über ein Kartenlesegerät einlesbar und werden in TI-Praxen vom Konnektor abgelehnt. Die Krankenkassen sind verpflichtet, ihre Versicherten frühzeitig mit einer G2-Karte auszustatten – diese verfügt über eine neue Verschlüsselungstechnologie, die den aktuellsten Sicherheitsanforderungen entspricht. Versicherte, die derzeit trotzdem mit einer alten eGK in die Praxis kommen, sollten auf die baldige Ungültigkeit hingewiesen werden.

Achtung: Wenn die Krankenkasse einem Versicherten bereits die neueste eGK zur Verfügung gestellt hat, wurde die alte Karte häufig gesperrt. Nutzt der Patient diese Karte, kommt es jetzt bereits zu Einlesefehlern. Leider weisen Krankenkassen ihre Patienten oft nicht genügend darauf hin.

Um die Praxen zu entlasten und Patienten schnell zu informieren, gibt es eine Patienteninformation als A3-Plakat und Karte zum Auslegen.

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(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 21.11.2018

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