Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin stimmt für Zulassung von ausschließlicher Fernbehandlung

Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin hat an diesem Mittwoch einstimmig für eine Änderung der Berufsordnung gestimmt. Künftig ist Berliner Ärztinnen und Ärzten im Einzelfall die ausschließliche Fernbehandlung ihrer Patientinnen und Patienten erlaubt.

Der § 7 (Behandlungsgrundsätze und Verhaltensregeln) Absatz 4 der Berufsordnung wurde entsprechend angepasst: „Ärztinnen und Ärzte beraten und behandeln Patientinnen und Patienten im persönlichen Kontakt. Sie können dabei Kommunikationsmedien unterstützend einsetzen. Eine ausschließliche Beratung oder Behandlung über Kommunikationsmedien ist im Einzelfall erlaubt, wenn dies ärztlich vertretbar ist und die erforderliche ärztliche Sorgfalt insbesondere durch die Art und Weise der Befunderhebung, Beratung, Behandlung sowie Dokumentation gewahrt und die Patientin oder der Patient auch über die Besonderheiten der ausschließlichen Beratung und Behandlung über Kommunikationsmedien aufgeklärt wird.“ Damit übernimmt die Ärztekammer Berlin im Wortlaut die vom 121. Deutschen Ärztetag im Mai in Erfurt beschlossene Änderung der Muster-Berufsordnung.

Weitere Informationen: Pressemitteilung der Ärztekammer Berlin

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 12.10.2018

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