Einrichtungsbefragung zur Vermeidung nosokomialer Infektionen wird vergütet

Ärzte, die an den seit Jahresbeginn laufenden Einrichtungsbefragungen zum Hygiene- und Infektionsmanagement in Praxen und Kliniken teilnehmen, können sich den Aufwand rückwirkend vergüten lassen.

Betroffene Chirurgen, Orthopäden, Gynäkologen und Urologen können für die Dokumentation rückwirkend zum 1. Januar 2018 bis zu 280 Euro erhalten. Der Bewertungsausschuss hat dazu die Gebührenposition (GOP) 01650 in den EBM aufgenommen. Die GOP 01650 ist mit 47 Punkten (rund 5 Euro) bewertet, pro Quartal beträgt der Höchstwert je Praxis 704 Punkte (rund 70 Euro). Die GOP wird als Zuschlag zu den Leistungen der EBM-Kapitel 31 und 36 gezahlt.

Die Einrichtungsbefragung ist Teil des sektorenübergreifenden Qualitätssicherungsverfahrens zur Vermeidung von Wundinfektionen nach chirurgischen Eingriffen. Operierende Ärzte in Praxen, MVZ und Krankenhäuser müssen dazu jährliche Fragen zum einrichtungsbezogenen Hygiene und Infektionsmanagement beantworten.

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(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 03.12.2018

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