Archiv: Praxis-News 2020

stethoskop100x100 Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin unterstützt ihre rund 8.500 Mitglieder, die nie- dergelassenen und ermächtigten Ärzte und Psy- chotherapeuten der Hauptstadt, mit zahlreichen Informationen und Tipps zu Praxisalltag und Beruf.

Damit unsere Mitglieder stets auf dem neuesten Stand bleiben, finden sie in den Hauptrubriken wertvolle Informatio-
nen zu ihrer ärztlichen Tätigkeit – von der Zulassung bis zur Praxis-
abgabe.

Praxis-News

[31.03.2020]

EBM-Änderungen bei der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Ab dem 1. April können Ärzte die klinische Krebsfrüherkennungsuntersuchung (GOP 01760) und Abklärungsdiagnostik (GOP 01764) an einem Behandlungstag abrechnen. Außerdem gibt es Anpassungen zum HPV-Test, die rückwirkend zum 1. Januar in Kraft getreten sind.

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[30.03.2020]

Verordnungen ohne Patientenkontakt: Postalischer Versand möglich

Der Bedarf an nicht persönlichen Arzt-Patienten-Kontakten ist aufgrund der derzeitigen außergewöhnlichen Situation stark gestiegen. Dies wirkt sich insbesondere auf das Ausstellen von Verordnungen aus. Wenn aktuell kein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt erfolgen soll, kann unter bestimmten Voraussetzungen auch ein postalischer Versand der Verordnung erfolgen.

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[30.03.2020]

Pneumokokken-Impfung: Handlungsempfehlung der STIKO und Bezugswege

Im Zuge der aktuellen Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Pneumokokken-Impfstoff stark gestiegen. Laut aktueller Lieferengpassliste des Paul-Ehrlich-Instituts ist der Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff Pneumovax® voraussichtlich sowohl in der 1er- als auch in der 10er-Abpackung erst Anfang Mai wieder lieferfähig. Der Konjugatimpfstoff Prevenar® ist laut dieser Liste nur begrenzt verfügbar.

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[26.03.2020]

Corona-Pandemie: Untersuchungszeiträume ab U6 ausgesetzt

Die festen Untersuchungszeiträume für die U6, U7, U7a, U8 und U9 sind bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Ärzte können diese Untersuchungen auch abrechnen, wenn die Zeiträume und Toleranzgrenzen überschritten sind.

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[26.03.2020]

Corona-Pandemie: Vorübergehend kein Mammographie-Screening

In Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsministerium hat der Gemeinsame Bundesausschuss das Einladungswesen für das Mammographie-Screening vorerst ausgesetzt. Damit soll das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus minimiert werden.

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[26.03.2020]

Corona-Pandemie: Notfallregelungen für Dialyse-Versorgung festgelegt

Befristet bis zum 30. Juni werden für Dialyse-Einrichtungen Vorgaben gelockert, sodass sie zum Beispiel bei krankheitsbedingten Ausfällen des Personals oder Quarantäne flexibel handeln können. Ziel ist es, die Versorgung von Dialyse-Patienten nicht zu gefährden.

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[25.03.2020]

In Ausnahmefällen: Psychotherapeutische Sprechstunden und probatorische Sitzungen per Video

Um die psychotherapeutische Versorgung während der Corona-Pandemie zu erleichtern, gelten bis zum 30. Juni 2020 Sonderregelungen: Psychotherapeutische Sprechstunden und probatorische Sitzungen dürfen in Ausnahmefällen per Video abgehalten werden, Gruppentherapien lassen sich unbürokratisch in Einzeltherapien umwandeln.

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[23.03.2020]

Neuer EBM: Sprechende Medizin wird gefördert

Ab 1. April 2020 gilt der weiterentwickelte Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM). Ein Ziel der Reform ist es, die sprechende Medizin zu fördern. Die KV Berlin hat bereits Ende Januar mit einer Anpassung des Honorarverteilungsmaßstabs (HVM) die Weichen für die Umsetzung des neuen EBM gestellt.

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[23.03.2020]

Ab 1. April 2020 gilt neues Formular für die Reha-Verordnung

Ab 1. April müssen Ärzte und Psychotherapeuten ein neues Formular verwenden, wenn sie eine medizinische Reha verordnen. Änderungen wurden insbesondere deshalb notwendig, da pflegende Angehörige einen gesetzlichen Anspruch auf stationäre Reha haben, auch wenn es ambulante Angebote gibt.

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[20.03.2020]

Neu im EBM: FeNO-Messung zur Therapie mit Dupilumab

Die Messung von fraktioniertem exhaliertem Stickstoffmonoxid zur Indikationsstellung einer Therapie mit dem Wirkstoff Dupilumab (Dupixent®) wird zum 1. April 2020 als neue Leistung in den EBM aufgenommen. Das hat der Bewertungsausschuss beschlossen.

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[20.03.2020]

Ab April höhere Vergütung für Kurzzeittherapien

Kurzzeittherapien in der Psychotherapie werden ab 1. April besser vergütet: Auf die ersten zehn Sitzungen erhalten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten einen Zuschlag in Höhe von 15 Prozent.

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[20.03.2020]

Heilmitteltherapie kann für längere Zeit unterbrochen werden

Heilmitteltherapien können vorerst für einen längeren Zeitraum unterbrochen werden. Auch die Maximalfrist zwischen Verordnungsdatum und Therapiebeginn wird aufgehoben. In beiden Fällen behalten ärztliche Verordnungen ihre Gültigkeit.

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[19.03.2020]

Vorübergehend keine Vorabgenehmigung im apothekenpflichtigen Sprechstundenbedarf

Das Vorabgenehmigungsverfahren für den apothekenpflichtigen Sprechstundenbedarf (SSB) wird vom 23. März bis zum 19. April 2020 ausgesetzt. Hintergrund sind die außergewöhnlichen Belastungen im vertragsärztlichen Arbeitsalltag, verursacht durch die Corona-Epidemie.

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[19.03.2020]

Wichtig: KV Berlin hat noch keine Schutzausrüstung erhalten

Entgegen vieler Medienberichte hat die KV Berlin aktuell noch keine Schutzkleidung erhalten und kann aktuell noch nicht sagen, wann diese eintreffen wird. Praxen können davon ausgehen, dass die KV Berlin sie kontaktieren wird sobald die Schutzausrüstung geliefert und das Verfahren für die Ausgabe festgelegt wurde.

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[17.03.2020]

Publikumsverkehr in der KV Berlin ausgesetzt

Der Publikumsverkehr in der KV Berlin wird bis auf Weiteres ausgesetzt. Für alle Bereiche gilt: Ausgefüllte Formulare und andere bei den Fachabteilungen einzureichende Unterlagen bitten wir ausschließlich per Post, E-Mail, Fax oder Einwurf in den Hausbriefkasten einzureichen. Für die Bereiche Arztregister und Zulassung sind weitere Hinweise zu beachten.

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[17.03.2020]

Videosprechstunden unbegrenzt möglich

Aufgrund der weiteren Ausbreitung des Coronavirus wurde die Begrenzungsregelungen für die Videosprechstunde vorrübergehend aufgehoben. Für die Abrechnung von Videosprechstunden müssen Ärzte und Psychotherapeuten ihrer Anzeigepflicht gegenüber der KV Berlin nachkommen.

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[10.03.2020]

Extrabudgetäre Vergütung für Reha-Verordnung verlängert

Der Bewertungsausschuss hat eine Verlängerung der befristeten extrabudgetären Vergütung der Leistungen nach der Gebührenordnungsposition 01611 (Verordnung von medizinischer Rehabilitation) um ein Jahr bis zum 31. März 2021 beschlossen.

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[09.03.2020]

Einwahlprogramm für das Online-Portal in dritter Version erschienen

Für die Einwahl ins Online-Portal der KV Berlin ist eine neue Version des Programms KVBeN (KV Berlin Netz) erschienen. KVBeN3 steht seit Anfang März auf der KV-Berlin-Website zum Download bereit.

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[05.03.2020]

COVID-19-Leistungen werden extrabudgetär vergütet

Alle Leistungen, die aufgrund des klinischen Verdachts auf eine Infektion oder einer nachgewiesenen Infektion erforderlich sind, werden rückwirkend ab 1. Februar in voller Höhe extrabudgetär bezahlt. Das hat der Bewertungsausschluss beschlossen und zudem die Untersuchungsindikation der GOP 32816 angepasst.

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[05.03.2020]

KV Berlin veröffentlicht Qualitätsbericht 2019

Rund 5.500 neue Genehmigungen für qualitätsgesicherte Leistungen hat die KV Berlin im Jahr 2018 erteilt. Dagegen stehen lediglich 68 ablehnende Bescheide. Das sind zentrale Ergebnisse des aktuellen Qualitätsberichts der KV Berlin, der jetzt veröffentlicht wurde. Der Bericht dokumentiert die Arbeit der Abteilung Qualitätssicherung der KV Berlin im Berichtsjahr 2018 in Zahlen.

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[04.03.2020]

Masernschutzgesetz: Wichtige Informationen für den Praxisalltag

Am 1. März 2020 trat das Masernschutzgesetz in Kraft. Damit ist unter anderem die Masernimpfung zur Pflicht geworden und Ärzte aller Fachgruppen dürfen künftig alle von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Schutzimpfungen durchführen. Die KV Berlin informiert, was dabei im Praxisalltag beachtet werden muss.

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[03.03.2020]

Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung: Ab 1. März Übergangslösung zur Nutzung von Muster 39

Über Muster 39 veranlassen Gynäkologen die Zytologie und den HPV-Test im Primärscreening und in der Abklärungsdiagnostik. Bisher beschränkt sich das Formular allerdings nur auf die Veranlassung des Primärscreenings - Leistungen zur Abklärungsdiagnostik auffälliger Befunde konnten darin nicht erfasst werden. Mit einer Übergangslösung ist das seit dem 1. März 2020 mithilfe bundeseinheitlicher Codes möglich.

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[03.03.2020]

Rückwirkend zum 1. Januar 2020: Höhere Zuschläge für psychotherapeutische Leistungen

Der Bewertungsausschuss hat die Zuschläge auf psychotherapeutische Einzeltherapien, Gruppentherapien sowie Sprechstunden / Akutbehandlungen höher bewertet. Konkret betrifft das die GOP 35571 bis 35573 in Abschnitt 35.2.3 EBM.

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[28.02.2020]

Jetzt anmelden zum Firmenlauf 2020 mit der KV Berlin!

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die KV Berlin am Firmenlauf, einer der populärsten Sportveranstaltungen in der Hauptstadt. Er findet am 20. Mai 2020 ab 19 Uhr statt. Die KV Berlin hat sich ein Kontingent von 180 Startplätzen gesichert und freut sich auf Anmeldungen von Ärztinnen und Ärzten, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Praxismitarbeiterinnen und -mitarbeitern.

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[26.02.2020]

Vergütung bei klassischer Homöopathie mit SECURVITA und IKK classic neu geregelt

Der Vertrag zur Versorgung mit klassischer Homöopathie gemäß § 73c SGB V wurde mit Wirkung zum 1. April angepasst. Für die teilnehmende SECURVITA Krankenkasse und der IKK classic wurde jeweils die Vergütung neu verhandelt und die Symbolnummern so angepasst, dass eine Unterscheidung der jeweiligen Krankenkasse möglich ist.

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[25.02.2020]

Arzneimittelrückruf: So gehen Ärzte bei der Ersatzverordnung vor

Bei Arzneimittelrückrufen, wie ganz aktuell dem Rückruf des Adrenalin-Autoinjektors Emerade, können Ärztinnen und Ärzte das betreffende oder ein vergleichbares Arzneimittel mittels einer Ersatzverordnung erneut verordnen. Das gilt auch für Arzneimittel, deren eingeschränkte Verwendbarkeit von der zuständigen Behörde bekannt gemacht wurde. Für die Verordnung gilt eine Übergangsregelung.

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[19.02.2020]

Masernschutzgesetz bringt weitere Änderungen

Das Masernschutzgesetz, das zum 1. März 2020 in Kraft tritt und mit dem die Masernimpfung zur Pflicht wird, enthält weitere Neuerungen: So dürfen unter anderem künftig Ärztinnen und Ärzte aller Fachgruppen alle von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Schutzimpfungen durchführen und können Patienten Mehrfachverordnungen erhalten.

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[19.02.2020]

Ärztinnen und Ärzte für Dienste in KV-Notdienstpraxen gesucht

In der letzten Woche eröffnete die bereits fünfte KV-Notdienstpraxis für Erwachsene – diesmal am Campus Benjamin Franklin der Charité. Für diese und weitere KV-Notdienstpraxen werden insbesondere Fachärzte für Allgemeinmedizin, Praktische Ärzte, Fachärzte für Innere Medizin oder hausärztlich tätige Internisten gesucht.

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[18.02.2020]

Anspruch auf Zweitmeinung auch bei Schulterarthroskopie

Bei einem arthroskopischen Eingriff am Schultergelenk können gesetzlich Versicherte künftig eine ärztliche Zweitmeinung in Anspruch nehmen. Damit Ärztinnen und Ärzte diese Leistung abrechnen können, müssen sie vorab eine Genehmigung bei der KV Berlin beantragen.

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[18.02.2020]

Hinweis zum Rundschreiben vom 7. Februar 2020: Ergänzendes Hautkrebsvorsorge-Verfahrens mit dem BKK LV Mitte

Die KV Berlin bittet zu beachten, dass ausschließlich Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten oder Dermatologen berechtigt sind, die im Vertrag geregelte Untersuchung durchzuführen. Diese müssen im Bereich der KV Berlin zugelassen, in einer Praxis angestellt oder in einer zur vertragsärztlichen Versorgung zugelassenen ärztlich geleiteten Einrichtung tätig sein. Außerdem benötigen diese Fachärzte eine Genehmigung zur Abrechnung der EBM-Nr. 01745 (Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs).

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[18.02.2020]

Klarstellung zur geänderten Onkologie-Vereinbarung

Nach Anpassung der Onkologie-Vereinbarung zum 1. Januar 2020 gab es gehäuft Rückfragen zur Definition der medikamentösen Tumortherapie und zur Berechnungsfähigkeit der Kostenpauschalen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Klarstellung vorgenommen.

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[14.02.2020]

Freiwillige zur Unterstützung der Hotline zum Coronavirus gesucht

Wegen des hohen Informationsbedarfs der Bevölkerung und medizinischen Einrichtungen hat die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung eine Hotline eingerichtet. Zur Unterstützung dieser Hotline bis zum 29. Februar werden dringend freiwillige Ärztinnen und Ärzte auch am Wochenende gesucht.

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[11.02.2020]

Rheuma schnell erkennen und gezielt behandeln: Rheuma-VOR

Seit 1. Februar 2020 beteiligen sich die KV Berlin und die Charité-Universitätsmedizin am Rheuma-VOR-Projekt. Niedergelassene Hausärztinnen und Hausärzte sowie Orthopäden, Rheumatologen und Dermatologen können an dem Projekt teilnehmen.

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[04.02.2020]

Zukunftsregion Digitale Gesundheit: Berliner Ärztinnen und Ärzte können mitgestalten

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sucht für die bis Ende 2022 angelegte Initiative „Zukunftsregion Digitale Gesundheit“ (ZDG) engagierte Berliner Ärztinnen und Ärzte, die ausgewählte digitale Versorgungsangebote mit ihren Patienten ausprobieren.

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[04.02.2020]

Klarstellung zur Abrechnung der GOP 05230 und 34452

Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben im Rahmen der EBM-Weiterentwicklung eine gemeinsame Erklärung zur Abrechnungsfähigkeit der GOP 05230 (Anästhesiologie – Aufwandserstattung für das Aufsuchen eines Kranken) und 34452 (Radiologie – Weitere Sequenzen nach Kontrastmitteleinbringung) abgegeben.

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[03.02.2020]

Vertrag zum Einsatz des softwaregestützten Medikationschecks „eLiSa“ mit der AOK Nordost ab 1. Januar 2020

Im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens haben sich die KV Berlin und die AOK Nordost auf einen Vertrag zur besonderen Versorgung mittels eines softwaregestütztes Medikationsmanagements geeinigt. Der Vertrag ergänzt auch den bestehenden Vertrag zur ambulanten medizinischen Versorgung multimorbider Patienten mit der AOK Nordost und legt insbesondere fest, welche Leistungen im Rahmen des Medikationschecks „eLiSa“ durchgeführt werden müssen.

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[03.02.2020]

Neue Information zum Coronavirus

Seit dem 1. Februar sind der Verdacht auf sowie nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus meldepflichtig. Zur Abklärung eines Verdachtes auf eine solche Infektion wurde die GOP 32816 in den EBM aufgenommen. Über diese und weitere Neuigkeiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus informieren zwei Sonderausgaben des Praxisinformationsdienstes.

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[03.02.2020]

Zusätzliche Fördermittel für Weiterbildungsassistenten

Die KV Berlin fördert seit Januar mehr Stellen in der fachärztlichen Weiterbildung. Niedergelassene Ärzte der Allgemeinmedizin sowie der Fachgruppen Augenheilkunde, Gynäkologie, Dermatologie und Pädiatrie können die Förderung für ihre Weiterbildungsassistenten beantragen. Ab 1. Juli 2020 wird die Fördersumme auf von bislang 4.800 Euro auf monatlich 5.000 Euro erhöht.

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[31.01.2020]

Ergänzende Hautkrebsvorsorge: Ab 1. Februar auch für Versicherte der BKK LV Mitte vergütet

Die KV Berlin hat mit dem BKK Landesverband Mitte einen Vertrag über die Durchführung eines ergänzenden Hautkrebsvorsorge-Verfahrens abgeschlossen. Der Vertrag tritt am 01.02.2020 in Kraft.

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[30.01.2020]

Neue Abrechnungsordnung der KV Berlin

Die KV Berlin ändert die Abrechnungsordnung zum 1. April 2020 dahingehend, dass für Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und Berufsausübungsgemeinschaften neue Voraussetzungen für die Abschlagszahlungen gelten. Damit soll das Risiko minimiert werden, dass im Zuge von Insolvenzen ausstehende Forderungen nicht zurückgezahlt werden können.

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[29.01.2020]

Praxisausweise für die TI werden wieder ausgegeben

Die gematik hat den Ausgabestopp von Praxisausweisen aufgehoben. Somit können Praxen wieder Karten beantragen und zugestellt bekommen, auch die Bearbeitung bereits bestellter Karten wird fortgesetzt. Grundlage ist ein neues Identifizierungsverfahren.

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[22.01.2020]

Bitte der Terminservicestelle Verfügbarkeiten melden

Im gesetzlichen Auftrag vermittelt die Terminservicestelle (TSS) der KV Berlin Termine zur fachärztlichen oder psychotherapeutischen Behandlung. Für einzelne Fachgruppen besteht dringender Meldebedarf, da die Terminnachfrage das aktuell verfügbare Angebot übersteigt und mit einer weiter steigenden Nachfrage gerechnet wird.

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[22.01.2020]

Verzögerung bei der Restzahlung und Vorläufigkeit der Honorare für bestimmte Leistungen im 3. Quartal 2019

Parallel zum Versand dieses PIDs hat die KV Berlin die Überweisung der Restzahlung für das 3. Quartal 2019 auf die Konten der Praxen veranlasst. Wir sind damit circa vier Tage später mit der Restzahlung, als im Vorjahresquartal. Wir bedauern diese Verzögerung, die vor allem unseren technischen Schwierigkeiten geschuldet ist, die Regelungen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) im Rahmen der sachlich-rechnerischen Richtigstellung und Honorierung der damit verbundenen Leistungen termingerecht umzusetzen. Hier ist unser Ziel in den kommenden Quartalen die Prozesse weiter zu automatisieren, da wir leider derzeit viele Prüfungen und Regulierungen nur mit einem extrem hohen manuellen Aufwand bearbeiten können.

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[22.01.2020]

Wichtig: Akuttermine zur Vermittlung benötigt

Seit dem 1. Januar 2020 zählt auch die Vermittlung von Akutterminen bei ambulant tätigen (Fach)ärztinnen und -ärzten zum gesetzlichen Auftrag der Terminservicestelle (TSS). Für diese Termine besteht dringender Meldebedarf. Vergütet werden die Leistungen extrabudgetär sowie mit einem Zuschlag auf die Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale.

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[20.01.2020]

2020 wird QS-Leistung Arthroskopie wieder geprüft

Auf Grundlage der 2019 neu gefassten Qualitätsbeurteilungs-Richtlinie Arthroskopie werden in diesem Jahr wieder Stichprobenprüfungen für diese QS-Leistung durchgeführt. Neu ist, dass seit dem 1. Januar alle Ärztinnen und Ärzte geprüft werden, die erstmals eine entsprechende Genehmigung beantragen und erhalten. Im Kalenderjahr 2020 werden zwei Prozent der Ärzte geprüft, die eine Genehmigung für die Arthroskopie besitzen oder beantragt haben. Ab 2021 werden es vier Prozent sein.

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[15.01.2020]

Kassen übernehmen seit Anfang Januar bestimmten Test auf Brustkrebs

Der biomarkerbasierte Test „Oncotype DX Breast Recurrence Score®” zur Ermittlung des Rezidivrisikos bei einer bestimmten Form von frühem Brustkrebs wird jetzt von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Andere biomarkerbasierte Tests hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bislang nicht in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen, diese können aber beispielsweise in der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung angewendet werden.

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[15.01.2020]

Ab Februar keine Fax-Auskünfte mehr zu Versicherten durch Krankenkassen

Am 5. Februar 2020 endet die Übergangsfrist für eine Richtlinie des GKV-Spitzenverbandes zum Schutz von Sozialdaten. Mehrere Kassen informieren derzeit, dass dann keine Auskünfte zu Versicherten mehr „auf dem kurzen Dienstweg“, also per Fax, erfolgen können. Das betrifft beispielsweise Mitgliedschaftsnachweise und Nachfragen zu Abrechnungsscheinen bzw. anderen Sozialdaten.

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[10.01.2020]

Abruptio in besonderen Fällen: Anpassung der Pauschalen zum 1. Januar 2020

Rückwirkend zu Jahresbeginn wurden die Komplexpauschalen für die Kostenübernahme nach § 4 des Gesetzes zur Hilfe für Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen in besonderen Fällen angepasst, Hintergrund ist die Erhöhung des Orientierungswertes.

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[09.01.2020]

Erratum: Wie Ärzte die HPV-Impfung von Jungen abrechnen können

Ärztinnen und Ärzte können auch Jungen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung gegen Humane Papillomviren (HPV) impfen. Bezüglich der Abrechnung dieser Leistung hat sich in die KV-Blatt-Ausgabe 1/2020 auf Seite 44 ein Fehler eingeschlichen. Diesen bitten wir zu entschuldigen.

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[07.01.2020]

Liposuktion wird jetzt in schweren Fällen von den Kassen übernommen

Die ambulante oder belegärztliche Operation bei einem Lipödem Stadium III ist seit Anfang des Jahres GKV-Leistung. Die Übernahme der Liposuktion ist allerdings zunächst bis zum 31. Dezember 2024 befristet, bis dann sollen Erkenntnisse aus einer Wirksamkeitsstudie vorliegen.

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[07.01.2020]

Praxisnetze werden ab 2020 finanziell gefördert

Die Vertreterversammlung der KV Berlin hat in ihrer Sitzung am 21. November 2019 beschlossen, dass anerkannte Praxisnetze eine quartalsweise Förderung erhalten. Zudem sind Anträge auf projektbezogene Förderungen möglich.

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[06.01.2020]

TSS-Vermittlungscodes können jetzt direkt aufgedruckt werden

Inzwischen sind die Hersteller von Praxisverwaltungssystemen (PVS) verpflichtet, die Möglichkeit anzubieten, Vermittlungscodes für die Terminservicestelle (TSS) direkt auf die Überweisung (Muster 6) bzw. das Formular PTV 11 zu drucken. Die Klebeetiketten können aber weiterhin verwendet werden.

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[04.01.2020]

Hautkrebs-Screening: Erhöhung der Vergütungen für 2020

Aufgrund der Anpassung des Orientierungswertes (OW) für das Jahr 2020 wird die Vergütung für einige Leistungen des Hautkrebs-Screening angepasst. Das betrifft die Verträge mit der Techniker Krankenkasse, BIG direkt gesund, Knappschaft, IKK Brandenburg und Berlin, der BARMER und der Hanseatischen Krankenkasse (HEK).

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[03.01.2020]

Neues Medikament Lynparza bei Krebstherapie einsetzbar

Für den Nachweis oder Ausschluss einer Mutation in der Keimbahn in den Brustkrebsgenen BRCA1 und BRCA2 vor der Verordnung des Arzneimittels Lynparza gibt es die neue Gebührenordnungsposition (GOP) 11601 im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Für den Wirkstoff Olaparib (Handelsname Lynparza) hatte der Gemeinsame Bundesausschuss einen Zusatznutzen festgestellt.

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[03.01.2020]

Gebühren für Unfallversicherung-GOÄ wurden erhöht

Zum 1. Januar 2020 gab es Änderungen des Leistungs- und Gebührenverzeichnisses für ärztliche Leistungen in der gesetzlichen Unfallversicherung (UV-GOÄ) und des Gebührenverzeichnisses Psychotherapeutenverfahren der gesetzlichen Unfallversicherungsträger.

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[03.01.2020]

Ab Januar gilt geänderte Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie

Eine Änderung der QS-Vereinbarung nach § 135 Abs. 2 SGB V zum 1. Januar 2020 betrifft die technische Qualitätssicherung im Bereich der Strahlentherapie. Das Genehmigungsverfahren soll dadurch vereinfacht werden.

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[03.01.2020]

Anpassung der Onkologie-Vereinbarung zum 1. Januar

Ab dem 1. Januar 2020 gelten verschiedene Anpassungen in der Onkologie-Vereinbarung (Anlage 7 zum Bundesmantelvertrag-Ärzte). Die Änderungen betreffen unter anderem Fristverlängerungen und die Kostenpauschale 86520 (orale Tumortherapie), die im Behandlungsfall nicht mit der Pauschale 86518 (Palliativversorgung) abgerechnet werden kann.

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[03.01.2020]

Mehrere Detailänderungen im EBM ab Jahresbeginn

Der Bewertungsausschuss hat im Dezember noch verschiedene kleinere Änderungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes beschlossen, die jeweils zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Betroffen sind unter anderem das Erweiterte Neugeborenen-Screening und die Optische Kohärenztomographie.

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