Einführung des Zweitmeinungsverfahrens als qualitätsgesicherte Leistung

Die ärztliche Zweitmeinung wurde zum 1. Januar 2019 mit einem eigenen Abschnitt und der für den indikationsstellenden Arzt zugehörigen GOP 01645 in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen. Die Genehmigung auf Abrechnung der neuen QS-Leistung kann bei der KV Berlin beantragt werden.

Die Zweitmeinungs-Richtlinie nach § 27b Abs. 2 SGB V bezieht sich zunächst auf zwei Verfahren:

  • Das operative Entfernen der Mandeln beziehungsweise von Teilen der Mandeln (Tonsillektomien, Tonsillotomien) und
  • das operative Entfernen der Gebärmutter (Hysterektomie).

Alle Ärzte und Einrichtungen, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen und die Voraussetzungen erfüllen, können eine Zweitmeinung leisten. Des Weiteren können auch Ärzte an zugelassenen Krankenhäusern sowie privatärztlich tätige Ärzte an dem Zweitmeinungsverfahren teilnehmen. Für alle Ärzte ist vorab eine Genehmigung der zuständigen KV erforderlich.

Nähere Informationen sowie alle notwendigen Antragsformulare finden Sie hier.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 26.03.2019

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