Kooperation von KV Berlin und LAGeSo

Die KV Berlin und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) arbeiten zusammen, um den niedergelassenen Ärzten Berlins zeitnah infektiologische Entwicklungen in der Stadt mitteilen zu können.

Ob Masern, Influenza oder Norovirus: Wir informieren Sie per Mail und auf unserer Homepage über aktuelle infektionsmedizinische bzw. epidemiologische Auffälligkeiten, gegebenenfalls auch über Symptome und Meldepflicht.

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Infektionen: Berlin hatte 2017 bundesweit höchste Raten u.a. bei Hepatitis A

Laut Bericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) lag Berlin letztes Jahr mit einigen Infektionsquoten bundesweit an der Spitze. Neben den seltenen reiseassoziierten Erkrankungen wie Chikungunya-Fieber, Denguefieber und Giardiasis verzeichnete die Hauptstadt im Vergleich zu den anderen Bundesländern auch die höchsten Inzidenzen bei Hepatitis A und C sowie der wasserbürtigen Legionellose und der sexuell übertragenen Syphillis. Weiter steigende Raten gab es u.a. bei Hepatitis B und E. Insgesamt bezogen sich rund 60 Prozent der Meldungen nach dem Infektionsschutzgesetz erwartungsgemäß auf gastroenteritische Erkrankungen durch Noroviren, Campylobacter und Rotaviren sowie der saisonalen Influenza. Rückläufig sind dagegen die Fallzahlen von Hepatitis C und Salmonellose. Zwei größere Ausbruchsgeschehen betrafen die Erreger Salmonella und Hepatitis A, dieser insbesondere unter Männern, die mit Männern Sex haben (MSM).

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Epidem. Wochenbericht

Epidemiologischer Wochenbericht 48/2018
(PDF, 590 KB [6 Seiten])

Epidemiologischer Wochenbericht 47/2018
(PDF, 307 KB [5 Seiten])

Epidemiologischer Wochenbericht 46/2018
(PDF, 573 KB [5 Seiten])

Epidemiologischer Wochenbericht 45/2018
(PDF, 565 KB [5 Seiten])

Im Blickpunkt

Robert Koch-Institut:
Flussschema zur Abklärung von MERS-Verdachtsfällen
Stand: 24.06.2015
(PDF, 90 KB [1 Seite])

RKI-Ratgeber
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