Ab dem 1. Oktober 2018: Auszahlung des Komplexitätszuschlags für mittlere und große Praxen

[News - September 2018]

Um mittleren und großen Praxen die Anbindungskosten an die TI zu finanzieren, haben sich KBV und GKV-Spitzenverband über die Auszahlung eines einmaligen Komplexitätszuschlags verständigt. Die Details für den Auszahlungsprozess sind in der TI-Finanzierungsvereinbarung (Anlage 32 BMV-Ä) festgelegt.

Höhe der Pauschalen

Die Pauschalen bilden den besonderen Aufwand zur Einbindung der weiteren stationären Kartenterminals in der Praxis ab. Sie können ab dem 1. Oktober 2018 ausgezahlt werden. Der Anspruch gilt rückwirkend auch für Praxen, die bereits die Pauschale für die Erstausstattung erhalten haben (gemäß § 2 Abs. 1 lit. b bis d in Verbindung mit § 6 Abs. 1 der TI-Finanzierungsvereinbarung (Anlage 32-BMV-Ä).

Folgende Pauschalen wurden vereinbart:

  • Für Praxen mit mehr als drei Ärzten (kumuliertes Vollzeitäquivalent): einmalig 230 Euro
  • Für Praxen mit mehr als sechs Ärzten (kumuliertes Vollzeitäquivalent): einmalig 460 Euro

Grundlage für die Ermittlung der Anzahl der Ärzte in der Vertragsarztpraxis ist deren Tätigkeitsumfang laut Zulassungs- und Genehmigungsbescheid (kumuliertes Vollzeitäquivalent). Maßgeblich ist dabei die Größe der Vertragsarztpraxis am letzten Tag des Quartals in dem die Vertragsarztpraxis an die TI angeschlossen wird.

Neues von der TI

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