Der Homöopathievertrag mit der BKK SECURVITA

Die SECURVITA BKK übernimmt für ihre Versicherten die Kosten für eine klassisch homöopathische Behandlung. 2009 hatten die Arbeitsgemeinschaft Vertragskoordinierung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und die Krankenkasse einen Homöopathievertrag abgeschlossen, an dem auch die KV Berlin beteiligt ist. Vertragspartner sind derzeit außerdem die BKK Linde, die Daimler BKK, die BKK 24, die BKK Pfaff, die BKK Herkules, die actimonda krankenkasse, die sowie Novitas BKK.

Er löste einen bis 30.06.2009 geltenden Vertrag zur Integrierten Versorgung nach §§ 140 a ff. SGB V ab, den der Deutsche Zentralverein Homöopathischer Ärzte e.V. und der Deutsche Apothekerverband e.V. (DAV) ohne die Kassenärztlichen Vereinigungen mit der BKK abgeschlossen hatte.

Der neue Homöopathievertrag sichert eine Versorgung der Patienten mit klassischer Homöopathie auf einem weiterhin hohen Niveau. Die Leistungen werden wie im bisher geltenden Vertrag gesondert und zusätzlich zum Regelleistungsvolumen vergütet. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Führen der Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ oder das Homöopathie-Diplom des DZVhÄ.

Ärzte, die nach diesem Vertrag homöopathische Leistungen erbringen und abrechnen wollen, müssen sich einschreiben. Dies gilt auch für Ärzte, die bereits an dem ausgelaufenden IV-Vertrag teilgenommen haben, sowie für Patienten. Die Einschreibung ist erforderlich, da der neue Vertrag auf einer komplett anderen Rechtsgrundlage als der alte basiert. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite Homöopathie als QS-Leistung.

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(Quelle: KV Berlin)

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