Auf einen Blick: Was ist neu ab dem 1. April 2020?

Auf dieser Seite stellen wir quartalsweise eine Auswahl wesentlicher Änderungen von Gesetzen, Regelungen und Verfahrensweisen zu- sammen, die für die Tätigkeit niedergelassener Ärzte und Psychothe- rapeuten von Bedeutung sein können. Zu jedem Thema finden sich eine kurze Erläuterung und eine Sammlung von Verknüpfungen (Links) zu weiterführenden und/oder ergänzenden Seiten des Internetauftritts der KV Berlin.

Corona-Pandemie: Zahlreiche Änderungen im Praxis-Alltag

Die fortschreitende Pandemie führt zu zahlreichen Änderungen im Praxisalltag. Die KV Berlin informiert per E-Mail mit dem Praxisinformationsdienst sowie speziellen Themenseiten, die laufend aktualisiert werden.

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Abrechnung / Honorar

Quartalsabrechnung 1. Quartal 2020

Bitte beachten: Ab der Quartalsabrechnung für das 1. Quartal 2020 ist ausschließlich die Online-Abrechnung möglich. Eine Abrechnung auf Datenträger wird von der KV Berlin nicht mehr entgegengenommen. Die Abgabe von zusätzlichen Dokumenten wie Patientenlisten, Sortierlisten, Fallzahlstatistiken, Prüfprotokolle ist ebenfalls nicht notwendig, sie werden für die Abrechnung nicht mehr benötigt.

Neuer EBM: Sprechende Medizin wird gefördert

Ab 1. April 2020 gilt der weiterentwickelte Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM). Ein Ziel der Reform ist es, die sprechende Medizin zu fördern. Die KV Berlin hat bereits Ende Januar mit einer Anpassung des Honorarverteilungsmaßstabs (HVM) die Weichen für die Umsetzung des neuen EBM gestellt.

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EBM für das zweite Quartal und aktueller Anhang 2 sind online

Der überarbeitete Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) steht ab sofort im Internet bereit. Berücksichtigt wurden alle Neuerungen, die seit dem 1. April 2020 gelten. Auch der aktuelle Anhang 2 wurde jetzt veröffentlicht.

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Neu im EBM: FeNO-Messung zur Therapie mit Dupilumab

Die Messung von fraktioniertem exhaliertem Stickstoffmonoxid zur Indikationsstellung einer Therapie mit dem Wirkstoff Dupilumab (Dupixent®) wird zum 1. April 2020 als neue Leistung in den EBM aufgenommen. Das hat der Bewertungsausschuss beschlossen.

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Ab April höhere Vergütung für Kurzzeittherapien

Kurzzeittherapien in der Psychotherapie werden ab 1. April besser vergütet: Auf die ersten zehn Sitzungen erhalten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten einen Zuschlag in Höhe von 15 Prozent.

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Extrabudgetäre Vergütung für Reha-Verordnung verlängert

Der Bewertungsausschuss hat eine Verlängerung der befristeten extrabudgetären Vergütung der Leistungen nach der Gebührenordnungsposition 01611 (Verordnung von medizinischer Rehabilitation) um ein Jahr bis zum 31. März 2021 beschlossen.

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EBM-Änderungen bei der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Ab dem 1. April können Ärzte die klinische Krebsfrüherkennungsuntersuchung (GOP 01760) und Abklärungsdiagnostik (GOP 01764) an einem Behandlungstag abrechnen. Außerdem gibt es Anpassungen zum HPV-Test, die rückwirkend zum 1. Januar in Kraft getreten sind.

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Neue GOP für Beratung von Schwangeren

Für Kinder- und Jugendärzte wurde im Zusammenhang mit dem Schwangerschaftskonfliktgesetz zum 1. April eine neue Leistung in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen: die Gebührenordnungsposition (GOP) 01799 für die Aufklärung und Beratung einer Schwangeren durch einen hinzugezogenen Kinder- und Jugendarzt (EBM-Abschnitt 1.7.4). Außerdem wurde die GOP 01770 zum 1. April höher bewertet.

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Neu im EBM: Gen-Untersuchung vor Verabreichung von Mayzent

Zum 1. April wurde eine neue Leistung in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen: Die Vergütung einer genetischen Untersuchung, die vor der Verabreichung des Medikaments Mayzent zur Behandlung von Multipler Sklerose erforderlich ist.

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Zweitmeinung bei Schulterarthroskopie: Mehr Ärzte können GOP 01645 abrechnen

Nehmen Patienten für eine geplante Schulterarthroskopie eine Zweitmeinung in Anspruch, können jetzt auch Orthopäden, Unfallchirurgen und Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin, die die Indikation als sogenannte Erstmeiner gestellt haben, die GOP 01645 abrechnen. Die Änderung tritt rückwirkend zum 1. April in Kraft.

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Formulare / Muster

Ab 1. April 2020 gilt neues Formular für die Reha-Verordnung

Ab 1. April müssen Ärzte und Psychotherapeuten ein neues Formular verwenden, wenn sie eine medizinische Reha verordnen. Änderungen wurden insbesondere deshalb notwendig, da pflegende Angehörige einen gesetzlichen Anspruch auf stationäre Reha haben, auch wenn es ambulante Angebote gibt. Achtung: Die eigentlich vorgesehene Stichtagsregelung wurde verschoben und bis 30. Juni 2020 ausgesetzt. Das neue Muster steht zum 1. April aufgrund der aktuellen Lage eventuell noch nicht in allen PVS zur Verfügung.

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IT / Praxisverwaltungssoftware

Ärztliche Kommunikation in der TI: Neue Kostenpauschalen ab 1. April

Ärzte und Psychotherapeuten sollen zukünftig über einen sicheren Kommunikationsdienst in der TI eArztbriefe versenden können. Eine Änderung der TI-Finanzierungsvereinbarung zum 1. April 2020 regelt die Vergütung zur Versendung des eArztbriefes und der Verwendung des Kommunikationsdienstes KIM (ehemals KOM-LE).

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Qualität

Anpassungen der Ultraschall-Vereinbarung mit Änderungen des EBM zum 1. April 2020

Die Partner des Bundesmantelvertrages haben zum 1. April 2020 Änderungen der Ultraschall-Vereinbarung nach § 135 Abs. 2 SGB V beschlossen. Neben der Einführung eines neuen Anwendungsbereichs wurde unter anderem das Ultraschallscreening für das Bauchaortenaneurysma erweitert und die apparativen Anforderungen aktualisiert.

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Vertrag zur ergänzenden Hautkrebsvorsorge mit der IKK BB: Änderungen zum 1. April

Mit Wirkung zum 1. April 2020 haben KV Berlin und IKK Brandenburg und Berlin vereinbart, dass auch Hausärzte berechtigt sind, die vertraglich geregelte Leistung zu erbringen. Außerdem wurde der Leistungsinhalt angepasst.

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Qualitätssicherungsvereinbarung Koloskopie: Anpassungen zum 1. April 2020

Die Partner des Bundesmantelvertrages haben Änderungen der Qualitätssicherungsvereinbarung zur Koloskopie nach § 135 Abs. 2 SGB V beschlossen, die die Auflagen zur Aufrechterhaltung der fachlichen Befähigung nach § 6 betreffen. Ziel der Anpassung ist es, eine bundesweit einheitliche Prüfpraxis der vereinbarten Qualitätsmaßnahmen sicherzustellen.

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Schmerztherapeutische Beratung ebenfalls per Videosprechstunde möglich

Seit dem 1. April kann auch die Beratung und Erörterung und/oder Abklärung im Rahmen der Schmerztherapie gemäß der GOP 30708 als Videosprechstunde durchgeführt und abgerechnet werden.

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Terminservicestelle

 

Verordnung

 

Verträge

5. Änderungsvereinbarung zum Vertrag gemäß §73c SGB V über die Durchführung eines ergänzenden Hautkrebsvorsorge-Verfahrens zwischen der KV Berlin und der Techniker Krankenkasse (TK)

Rückwirkend zum 01.04.2020 wurde der Ärztekreis für den o.g. Vertrag erweitert. Neben den Fachärzten für Haut- und Geschlechtskrankheiten, sind alle Hausärztinnen und Hausärzte berechtigt, die über eine Genehmigung zur Abrechnung der EBM-Nr. 01745 verfügen, diesen Vertrag abzurechnen.

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3. Änderungsvereinbarung zum Vertrag gemäß §73c SGB V über die Durchführung eines ergänzenden Hautkrebsvorsorge-Verfahrens zwischen der KV Berlin und der BIG direkt gesund

Mit Wirkung zum 01.04.2020 erfolgt aufgrund der Änderung des § 140a Abs. 4 SGB V infolge des Inkrafttretens des Terminservice- und Versorgungsgesetz eine Anpassung des oben genannten Vertrages. Die Versicherten können ihre Teilnahmeerklärung innerhalb von zwei Wochen nach deren Abgabe nun auch elektronisch oder wie bereits praktiziert schriftlich oder zur Niederschrift bei der Krankenkasse ohne Angabe von Gründen widerrufen.

Zudem erfolgt aufgrund der Neufassung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) durch den erweiterten Bewertungsausschuss mit Wirkung ab dem 01.04.2020 die Aufnahme der Auflichtmikroskopie/Dermatoskopie in den fakultativen Leistungsinhalt der GOP 01745. Der bisher vergütete Zuschlag zur Auflichtmikroskopie wurde im o.g. Vertrag dementsprechend gestrichen und die GOP 01745 angepasst und neu bewertet mit 27,80€.

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3. Änderungsvereinbarung zum Vertrag gemäß §140a SGB V über die Durchführung eines ergänzenden Hautkrebsvorsorge-Verfahrens zwischen der KV Berlin und der Hanseatischen Krankenkasse (HEK)

Mit Wirkung zum 15.04.2020 wurde der Ärztekreis für den o.g. Vertrag erweitert. Neben den Fachärzten für Haut- und Geschlechtskrankheiten, sind alle Hausärztinnen und Hausärzte berechtigt, die über eine Genehmigung zur Abrechnung der EBM-Nr. 01745 verfügen, diesen Vertrag abzurechnen.

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Vertrag zur ergänzenden Hautkrebsvorsorge mit der IKK BB: Änderungen zum 1. April

Mit Wirkung zum 1. April 2020 haben KV Berlin und IKK Brandenburg und Berlin vereinbart, dass auch Hautärzte berechtigt sind, die vertraglich geregelte Leistung zu erbringen. Außerdem wurde der Leistungsinhalt angepasst.

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Neuer Vertrag soll Versorgung nicht krankenversicherter Menschen verbessern

In Berlin können auch nicht krankenversicherte Menschen regulär eine ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen. Das sieht ein Vertrag vor, den die KV Berlin mit dem Trägerverein der Clearingstelle für nicht krankenversicherte Menschen beim Verein für die Berliner Stadtmission geschlossen hat und der zum 1. April 2020 in Kraft tritt. Die Mittel dafür werden vom Land Berlin bereitgestellt.

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Vergütung bei klassischer Homöopathie mit SECURVITA und IKK classic neu geregelt

Der Vertrag zur Versorgung mit klassischer Homöopathie gemäß § 73c SGB V wurde mit Wirkung zum 1. April angepasst. Für die teilnehmende SECURVITA Krankenkasse und der IKK classic wurde jeweils die Vergütung neu verhandelt und die Symbolnummern so angepasst, dass eine Unterscheidung der jeweiligen Krankenkasse möglich ist.

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Therapie beim beim Prostatakarzinom: 3. Nachtrag zum „Active Surveillance"- Vertrag

Infolge des Inkrafttretens des Terminservice- und Versorgungsgesetzes wurde § 140a Abs. 4 SGB V geändert. Dadurch wurde eine Anpassung des Vertrages zur besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung gemäß § 73c SGB V zur Therapie „Active Surveillance" beim Prostatakarzinom zwischen der KV Berlin, der AOK Nordost und dem Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) notwendig: Die Versicherten können ihre Teilnahmeerklärung innerhalb von zwei Wochen nach deren Abgabe nun auch elektronisch oder wie bereits praktiziert schriftlich oder zur Niederschrift bei der Krankenkasse ohne Angabe von Gründen widerrufen.

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Die Seite befindet sich im Aufbau und wird laufend aktualisiert

(Quelle: KV Berlin)

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