Auf einen Blick: Was ist neu ab dem 1. Januar 2019?

Auf dieser Seite stellen wir quartalsweise eine Auswahl wesentlicher Änderungen von Gesetzen, Regelungen und Verfahrensweisen zu- sammen, die für die Tätigkeit niedergelassener Ärzte und Psychothe- rapeuten von Bedeutung sein können. Zu jedem Thema finden sich eine kurze Erläuterung und eine Sammlung von Verknüpfungen (Links) zu weiterführenden und/oder ergänzenden Seiten des Internetauftritts der KV Berlin.

Formulare / Muster

Stufenweise Wiedereingliederung: Ab Januar gilt neues Muster 20

Zum 1. Januar 2019 ändert sich das Muster 20 für Maßnahmen zur stufenweisen Wiedereingliederung in das Erwerbsleben. Das alte Formular darf ab Jahresbeginn nicht mehr verwendet werden. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin versendet keine Erstausstattung des neuen Vordrucks an die Mitglieder. Ärzte und ihre Mitarbeiter können das neue Muster 20 bei der KV Berlin bestellen [mehr...]

 

Abrechnung / Honorar

Achtung: Neue Öffnungszeiten für die Scheinabgabe

Für die bei der KV Berlin weiterhin mögliche persönliche Abgabe von Datenträgern werden die Öffnungszeiten ab dem 1. Januar 2019 geändert:

Montag, Dienstag, Donnerstag Freitag 8 Uhr bis 16 (!) Uhr
Mittwoch 8 Uhr bis 18 Uhr

Zu beachten ist, dass die Verwaltungskostenpauschale seit dem 2. Quartal 2018 für Online-Abrechner 2,4 Prozent und für ADT-Abrechner (Datenträger) 3,0 Prozent des Quartalshonorars beträgt. [mehr...]

Sozialpsychiatrie-Pauschale ab 1. Januar 2019 besser vergütet

Die Vergütung in der interdisziplinären sozialpsychiatrischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen steigt zu Jahresbeginn um rund 14 Prozent. Dann wird jeder Behandlungsfall mit 186 Euro statt bisher mit 163 Euro bezahlt. [mehr...]

Tumordiagnostik, Transition von Rheumapatienten

Zu Jahresbeginn wurden mehrere neue Leistungen in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen, die genetische Untersuchungsleistungen, die Onkologie-Vereinbarung und die Überleitung von jungen Rheumapatienten in die Erwachsenenversorgung betreffen. [mehr...]

Stoßwellentherapie, Mitbetreuung bei Versorgungsplanung

Weitere neue Leistungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab sind seit dem 1. Januar die Möglichkeit, Fersenschmerz bei Fasciitis plantaris ambulant mit extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT) zu behandeln sowie die Unterstützung bei der Versorgungsplanung von Heimbewohnern abzurechnen. [mehr...]

Samstagszuschlag, Screenings, neuropädiatrische Betreuung

Im ersten Quartal 2019 haben sich weitere bzw. vereinfachte Abrechnungsmöglichkeiten für den Samstagszuschlag bzw. im Bereich Ultraschall ergeben. [mehr...]

Bessere GOP-Bewertungen bei häuslicher Krankenpflege und Knochendichtemessung

Der Bewertungsausschuss hat in seiner letzten Sitzung 2018 die Versichertenpauschale im Bereich der häuslichen Krankenpflege sowie die Vergütung für osteodensitometrische Untersuchungen mit Wirkung zum 1. Januar 2019 angehoben. [mehr...]

DGVU: Anpassungen im Gebührenverzeichnis

Zum Jahreswechsel gab es eine Gebührenerhöhung sowie mehrere Präzisierungen von Leistungsbeschreibungen bei der Abrechnung von Leistungen mit der Gesetzlichen Unfallversicherung. [mehr...]

Medikationspläne jetzt auch in der ASV abrechenbar

Seit dem 1. Januar gibt es auch in der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) zwei Ziffern für das Ausstellen und Aktualisieren des Medikationsplans. [mehr...]

Rückwirkend mehr Geld für belegärztliche Geburtshelfer

Niedergelassene Gynäkologen erhalten künftig fast doppelt so viel für die Abrechnung geburtsmedizinischer Leistungen. Hintergrund der rückwirkenden Erhöhung ist eine Einigung zwischen KBV und GKV-Spitzenverband, nach der sich die Kassen stärker an den gestiegenen Haftpflichtprämien in der Geburtshilfe beteiligen sollen. [mehr...]

 

Qualität

Hautkrebs-Screening: Änderungen der elektronischen Dokumentation

Um die Aussagekraft der Gesamtevaluation zu verbessern, wird die Dokumentation zum Hautkrebs-Screening angepasst. Die geänderte elektronische Dokumentation steht Ärzten ab dem 1. Januar 2019 zur Verfügung. [mehr...]

Anpassung der Onkologie-Vereinbarung

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich auf verschiedene Anpassungen in der Vereinbarung über die qualifizierte ambulante Versorgung krebskranker Patienten geeinigt, die ab dem 1. Januar 2019 wirksam sind. [mehr...]

Humangenetische Beurteilungen nach den GOPen 11235 und 11236 weiter ohne QS-Vereinbarung berechnungsfähig

Der Bewertungsausschuss hat in seiner 432. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) weitere Änderungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) bei der Humangenetik mit Wirkung ab 1. Januar 2019 beschlossen.
Nachdem die Frist bereits mehrfach verlängert wurde, verzichtet der Bewertungsausschuss nunmehr endgültig auf die Einführung einer Qualitätssicherungsvereinbarung für die kurativen humangenetischen Beurteilungsleistungen nach den GOPen 11235 und 11236 EBM. Diese können daher weiterhin ohne eine entsprechende Genehmigung abgerechnet werden.
Stattdessen wurden bei beiden Gebührenordnungspositionen die Anforderungen an die schriftliche Zusammenfassung an den Patienten präzisiert und der fakultative Leistungsinhalt um die konsiliarische Erörterung/fachliche Beratung mit mitbehandelnden Ärzten sowie mit Ärzten mit indikationsspezifischer Expertise für den Bereich der Verdachtsdiagnose ergänzt.
Der Beschluss des Bewertungsausschusses im Detail wurde auf der Internetseite des Instituts des Bewertungsausschusses veröffentlicht.

 

Verordnung

Krankenfahrten für Patienten mit Pflegegrad ab Januar 2019 ohne Genehmigung

Ab dem 1. Januar 2019 entfällt die Genehmigungspflicht bei Krankenfahrten zu einer ambulanten fachärztlichen Behandlung für Patienten mit den Pflegegraden 3, 4 und 5 sowie für Schwerbehinderte mit den Merkzeichen „aG“, „BI“ oder „H“ im Schwerbehindertenausweis. [mehr...]

 

Verträge

Vertrag zur Hausarztzentrierte Versorgung durch BKK VAG Mitte gekündigt

Der 2008 geschlossene Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung zwischen der KV Berlin, der BKK VAG Mitte und dem Hausärzteverband Berlin und Brandenburg e.V. ist zum 31. Dezember 2018 gekündigt worden. Somit ist die Abrechnung der SNR 99600 und 99602 für die teilnehmenden Betriebskassen ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr möglich. [mehr...]

Neue Teilnahmeerklärungen zum Vertrag zur Früherkennungsuntersuchungen im Rahmen der Kinder- u. Jugendmedizin (U10,U11, J2) mit der Techniker Krankenkasse

Aufgrund der EU-DSGVO wurden die Teilnahme- und Einwilligungserklärungen angepasst. Die neuen Erklärungen ersetzen die bisherigen Teilnahmeerklärungen und sind ab dem 01.01.2019 zu verwenden.
Teilnahmeerklärung Versicherter (U10/U11) (PDF, 119 KB [3 Seiten])
Teilnahmeerklärung Versicherter (J2) (PDF, 127 KB [3 Seiten])
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Befristete Vereinbarung über Durchführung und Abrechnung der HPV-Impfung für Jungen

Die KV Berlin hat mit der KNAPPSCHAFT rückwirkend zum 30.11.2018 und befristet bis Ende des Jahres eine Vereinbarung (Übergangsregelung) geschlossen. Das Ziel der Vereinbarung ist es eine Übergangsregelung für die HPV-Impfung von Jungen, welche seit dem 30.11.2018 Kassenleistung ist, zu schaffen. [mehr...]

Die KV Berlin hat mit dem vdek rückwirkend zum 30.11.2018 und befristet bis Ende des Jahres eine Vereinbarung (Übergangsregelung) geschlossen. Das Ziel der Vereinbarung ist es eine Übergangsregelung für die HPV-Impfung von Jungen, welche seit dem 30.11.2018 Kassenleistung ist, zu schaffen. [mehr...]

Satzungsimpfvereinbarung mit der AOK Nordost

Nach Änderung der Schutzimpfungs-Richtlinie wurde die Satzungsimpfvereinbarung entsprechend angepasst, unter anderem ist die HPV-Impfung für Jungen nicht mehr abrechenbar.[mehr...]

Vereinbarung mit dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr

Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 regelt die Vereinbarung die Zahlung der Gesamtvergütung von Abschlagszahlungen im Rahmen der ärztlichen Versorgung von Soldaten der Bundeswehr/Untersuchungen zur Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht sowie Untersuchungen zur Vorbereitung von Personalentscheidungen und betriebs- und fürsorgeärztlichen Untersuchungen.[mehr...]

 

IT / Praxisverwaltungssoftware

Elektronische Gesundheitskarte: Ab 2019 nur G2-Karten gültig

Ab Januar 2019 gelten ausschließlich die elektronischen Gesundheitskarten der 2. Generation (G2), ältere Karten können dann nicht mehr eingelesen werden. Passende Patienteninformationen werden zu Jahresbeginn an die Praxen versandt und stehen bereits zum Download zur Verfügung. [mehr...]

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.

(Quelle: KV Berlin)

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