eDMP: Elektronische DMP-Dokumentation

tastatur100x100 Ärzte können nur noch an DMP teilnehmen, wenn sie ihre Daten elektronisch erfassen und auch auf elektronischem Weg übertragen. Eine entsprechende Gesetzesregelung wurde mit der Gesundheitsreform von 2007 eingeführt.

 

Schritt für Schritt

Ärzte müssen zur Teilnahme am eDMP

Elektronischer Versand

Eine spezielle Versandsoftware ermöglicht die elektronische Übertragung der Dokumentationen zur Datenstelle. Sie wird zum Pauschalpreis angeboten.

Die Vorteile der Software: 

  • DMP-Dokumentationen werden per Datenfernübertragung (DFÜ) an die Datenstelle übermittelt. 
  • Es müssen keine Datenträger mehr erstellt und per Post an die Datenstelle gesendet werden. 
  • Die übertragenen Datensätze werden sofort auf ihre Plausibilität geprüft, so dass Fehler schnellstmöglich korrigiert werden können.
  • Die Kosten für Datenträger, Versandmaterial und Portokosten entfallen. 
  • Das Verfahren ist sicherer als der Versand auf dem Postweg. 
  • Der logistische Aufwand reduziert sich auf ein Minimum.

Die Übertragung der Daten per E-Mail ist ebenfalls möglich (siehe Merkblatt).

Hinweis: Einhaltung der Fristen im Rahmen des eDMP
Nach Eingang Ihrer elektronischen DMP-Dokumentationen bei der Datenstelle erhalten Sie die dazugehörige Versandliste und das entsprechende Bestätigungsschreiben. Bitte prüfen Sie die Versandliste unverzüglich und senden Sie das Bestätigungsschreiben unterschrieben an die Datenstelle zurück. Die Erstdokumentationen können nur dann berücksichtigt werden, wenn das dazugehörige Bestätigungsschreiben innerhalb von 52 Tagen nach Quartalsende unterschrieben vorliegt. Stellt die Datenstelle fest, dass das unterschriebene Bestätigungsschreiben nicht fristgerecht eingegangen ist, können die Erstdokumentationen nicht anerkannt und damit nicht an die entsprechenden Stellen weitergeleitet sowie nicht vergütet werden.

Wir empfehlen, die Dokumentationsdaten nicht unmittelbar zum Quartalsende einzureichen, da im Anschluss noch das Bestätigungsschreiben zur Versandliste unterschrieben und an die Datenstelle gesandt werden muss. Zudem entsteht ein vermeidbarer Zeitdruck, unter dem vor allem technische Probleme nicht mehr behoben werden können.

Sollte die Datenstelle Unstimmigkeiten in den versandten Erst- und Folgedokumentationen feststellen, besteht eine Frist von 52 Tagen nach Quartalsende, um diese zu korrigieren. Bitte beachten Sie, dass innerhalb dieser Frist ebenfalls die Bestätigungsschreiben zur Versandliste der korrigierten Dokumentationen – wie oben erwähnt – in der Datenstelle vorliegen müssen.

Diese Frist ist gesetzlich vom Bundesversicherungsamt vorgegeben, eine Verlängerung dieser ist daher nicht möglich.

Auffälligkeiten bei Erst- und Folgedokumentationen
Im Kopfbereich der Erst- und Folgedokumentationen traten in der Vergangenheit gehäuft Fehler auf. Bitte beachten Sie, dass unter der KV-Nummer die Versichertennummer Ihrer Patienten gemeint ist.

(Quelle: KV Berlin)

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