QS-Leistung Videosprechstunden

Grundlage

Die persönlichen und technischen Voraussetzungen für die Durchführung der Leistungen sind in der Anlage 31b BMV-Ä (Vereinbarung über die Anforderungen an die technischen Verfahren zur Videosprechstunde gemäß § 291g Abs. 4 SGB V) geregelt.
193 KB [7 Seiten]


Wer darf die Leistung abrechnen

Ärzte fast aller Fachgruppen - ausgenommen sind nur Laborärzte, Nuklearmediziner, Pathologen und Radiologen – sowie Psychotherapeuten. Auch ermächtigte Ärzte können ihre Patienten per Video behandeln.

Anzeigepflichtige Leistung

Ärzte oder Psychotherapeuten können Leistungen im Rahmen der Videosprechstunde erst dann abrechnen, nachdem sie gegenüber der KV Berlin die Nutzung eines zertifizierten (Anlage 31b zum BMV-Ä) Videodienstanbieters angezeigt haben.

Zertifizierte Videodienstanbieter (PDF, 90 KB [2 Seiten])

Der Videodienstanbieter ist verpflichtet, dem Arzt bzw. Psychotherapeuten bei Vertragsabschluss eine Bescheinigung über die erfüllten Nachweise zur Informationssicherheit, zum Datenschutz und zu den Anforderungen aus § 5 Absatz 2 Anlage 31b Bundesmantelvertrag-Ärzte vorzulegen. Diese Bescheinigung ist mit dem Praxisstempel zu versehen, zu unterschreiben und an die KV Berlin, Abteilung QS zu senden.


Vergütung

Ärzte und Psychotherapeuten können bestimmte Leistungen für Gespräche und Einzelpsychotherapien abrechnen, die per Videosprechstunde erfolgen. Maximal 20 Prozent der jeweiligen Leistung (GOP) im Quartal dürfen per Videosprechstunde erfolgen, für den Rest ist ein persönlicher Kontakt erforderlich. Voraussetzung für psychotherapeutische Leistungen per Video ist, dass zuvor ein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt erfolgt ist.

Videosprechstunde: Übersicht zur Vergütung (PDF, 400 KB [3 Seiten])

zurück zur QS-Übersicht

(Quelle: KV Berlin)

Ansprechpartner

Für die Einreichung der Bescheinigung

Service-Center
Tel.: 030 / 31003-999
Fax: 030 / 31003-50730
E-Mail: service-center@kvberlin.de

Rechtsgrundlagen

button_drucken
Copyright © Kassenärztliche Vereinigung Berlin