QS-Leistung Nuklearmedizin

Grundlage

Vereinbarung von Qualifikationsvoraussetzungen gemäß § 135 Abs. 2 SGB V zur Durchführung von Untersuchungen in der diagnostischen Radiologie und Nuklearmedizin und von Strahlentherapie (Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie), Inkrafttreten: 10.2.1993, in der ab 01.04.2019 geltenden Fassung

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Leistungen

Nuklearmedizinische Untersuchungen aus dem Abschnitt 17 EBM

Wer kann die Leistung beantragen

Fachärztlich tätige Ärzte gemäß § 10 der o.g. Vereinbarung

Bitte beachten Sie: Ungeachtet dessen ist grundsätzlich die Bindung des Arztes an die Grenzen des Fachgebietes, für das er zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung zugelassen ist, zu beachten. Dies gilt unabhängig davon, dass dieses Erfordernis nicht ausdrücklich in der o.g. Qualitätssicherungsvereinbarung normiert ist.

Fachliche Anforderungen

  • Facharzt für Nuklearmedizin gemäß § 10 Abs. 1
    oder
  • Fachärztlich tätiger Arzt gemäß § 10 Abs. 2
    und
  • Fachliche Anforderungen gemäß § 10
    und
  • Nachweis der erforderlichen Strahlenschutz-Fachkunde gemäß § 30 StrlSchV (bis 31.12.2018) bzw. § 47 StrlSchV (ab 01.01.2019) für das Gesamtgebiet der Anwendung offener radioaktiver Stoffe (Diagnostik und Therapie)
    und
  • Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem anerkannten Kurs zur Aktualisierung der Strahlenschutzfachkunde (falls der Fachkundenachweis länger als 5 Jahre zurückliegt)
  • Für die Durchführung und Abrechnung der In-vitro-Diagnostik ist zusätzlich ein Antrag auf Genehmigung zur Erbringung von speziellen Laboratoriumsunter-suchungen nach der Qualitätssicherungsvereinbarung Spezial-Labor zu stellen

Nutzung von radioaktiven Stoffen

Nachweis über die Genehmigung für den Umgang mit radioaktiven Stoffen vom Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi)

Räumliche und apparative Voraussetzungen

Apparative Voraussetzungen gemäß § 13

  • Bericht der Abnahmeprüfung nach § 115 StrlSchV mit aktuell einwandfreiem technischem Zustand des Gerätes und der Eignung des Gerätes für die beantragten Leistungen
  • Nachweis über die erfolgreiche Prüfung durch die Ärztliche Stelle nach § 130 StrlSchV bzw. Kopie der Anmeldung des Gerätes bei der ärztlichen Stelle
  • Bei Durchführung der RSO muss ein Röntgen-Durchleuchtungsgerät vorgehalten und folgende Nachweise eingereicht werden
    • Genehmigung nach § 12 Abs. 1 Nr. 4 Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) oder Anzeigebestätigung nach § 19 Abs. 1 StrlSchG des LaGetSi
    • Prüfbericht über die erfolgte Sachverständigenprüfung

Abrechnung

Bitte beachten Sie: Ärzte dürfen diese Leistung erst erbringen und abrechnen, nachdem hierfür durch die Kassenärztliche Vereinigung Berlin eine Genehmigung erteilt wurde. Ausschlaggebend ist dabei das Datum der Bescheiderteilung. Rückwirkende Genehmigungen sind nicht möglich.

Antrag auf Abrechnungsgenehmigung

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Die PDF-Formulare sind am PC ausfüllbar. Bitte übersenden Sie uns diese nach dem Druck handschriftlich unterschrieben und mit dem Praxisstempel versehen!

(Quelle: KV Berlin)

Praxis-Service

KBV-PraxisWissenSpezial

Überwachungen und Begehungen von Arztpraxen durch Behörden Informationen zu gesetzlichen Grundlagen und Checklisten 11/2016:

 Titelbild der Broschüre PraxisWissenSpezial der KBV: Überwachungen und Begehungen von Arztpraxen durch Behörden - Informationen zu gesetzlichen Grundlagen und Checklisten 11/2016

Rechtsgrundlagen

Vereinbarung zur Strahlen-
diagnostik und -therapie

(gültig ab 01.04.2019)
(PDF, 96 KB [19 Seiten])

Strahlenschutzgesetz (StrlSchG)
(PDF, 467 KB [123 Seiten])

Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)
(PDF, 1,1 MB [175 Seiten])

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