QS-Leistung Radiologische Diagnostik (Stoßwellenlithotripsie/ESWL)

Grundlage

Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung, Anlage I Nr. 4: Stoßwellenlithotripsie bei Harnsteinen gemäß § 135 Abs. 1 SGB V, Inkrafttreten: 17.1.2006, zuletzt geändert am 11.11.2010
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Leistungen

26330 EBM Zusatzpauschale Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL)

Wer kann die Leistung beantragen

Fachärztlich tätige Ärzte

Bitte beachten Sie: Ungeachtet dessen ist grundsätzlich die Bindung des Arztes an die Grenzen des Fachgebietes, für das er zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung zugelassen ist, zu beachten. Dies gilt unabhängig davon, dass dieses Erfordernis nicht ausdrücklich in der o.g. Qualitätssicherungsvereinbarung normiert ist.

Fachliche Anforderungen

  • Fachärztlich tätiger Arzt
    und
  • Nachweis über die selbstständige Durchführung von mindestens 200 Harnstein-Stoßwellenlithotripsien
    und
  • Nachweis über die Durchführung von mindestens 20 perkutanen Nephrostomien und mindestens 20 retrograden Sondierungen der Ureteren als Technik der Harnableitung*
    und
  • Nachweis über die Genehmigung der zuständigen KV zur Abrechnung von sonographischen Untersuchungen der Urogenitalorgane (ohne weibliche Genitalorgane) und zur Röntgendiagnostik des Harntraktes

Abrechnung

Bitte beachten Sie: Ärzte dürfen diese Leistung erst erbringen und abrechnen, nachdem hierfür durch die Kassenärztliche Vereinigung Berlin eine Genehmigung erteilt wurde. Ausschlaggebend ist dabei das Datum der Bescheiderteilung. Rückwirkende Genehmigungen sind nicht möglich.

Antrag auf Abrechnungsgenehmigung

Für die Beantragung dieser Leistung ist ein formloser Antrag ausreichend.

(Quelle: KV Berlin)

Praxis-Service

Gerätenachweis
(PDF, 73 KB) [2 Seiten]

KBV-PraxisWissenSpezial

Überwachungen und Begehungen von Arztpraxen durch Behörden Informationen zu gesetzlichen Grundlagen und Checklisten 11/2016:

 Titelbild der Broschüre PraxisWissenSpezial der KBV: Überwachungen und Begehungen von Arztpraxen durch Behörden - Informationen zu gesetzlichen Grundlagen und Checklisten 11/2016

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