Mitteilungs- und Genehmigungspflichten für Vertragsärzte

Im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung dürfen Leistungen nur durch zugelassene Leistungserbringer erbracht und gegenüber der KV abgerechnet werden. Es gilt das Prinzip der persönlichen Leistungserbringung.

Im Arztregister werden auch abrechnungsrelevante Angaben über die Beschäftigung von Assistenten und Weiterbildungsassistenten geführt. Alle Änderungen im Eintrag – auch die Veränderung der Privatanschrift – sowie Urlaubs- und Krankheitszeiten müssen Ärzte und Psychotherapeuten dem Arztregister unverzüglich mitteilen.

Dies müssen Sie dem Arztregister melden:

  • Änderung Ihrer Privatanschrift, Privat – und Praxistelefonnummern
  • Änderung Ihrer Sprechzeiten
  • Abwesenheit ab dem fünften Tag wegen Krankheit, Urlaub, Fortbildung oder Wehrübung
  • Vertretungen, die länger als eine Woche andauern
  • Statusänderung (z. B. neuer Facharzttitel oder Gründung einer Praxisgemeinschaft)
  • Auslagerung von Praxisräumen
  • Namensänderung
  • Erwerb weiterer Qualifikationen
  • Beendigung der Tätigkeit von Assistenten

In folgenden Fällen besteht eine Genehmigungspflicht:

  • Anstellung von Ärzten in einer Praxis
  • Bildung einer Gemeinschaftspraxis
  • Bildung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ)
  • Beschäftigung eines Weiterbildungsassistenten
  • Beschäftigung von Dauerassistenten/Jobsharing
  • Vertretungen, die über drei Monate hinausgehen
  • Ruhen der Zulassung (PDF, 92 KB) [1 Seite]
  • Verlegung des Praxissitzes (PDF, 140 KB) [2 Seiten]

Die Regelungen zu den Mitteilungs- und Genehmigungspflichten für Vertragsärzte sind in einem Merkblatt gesammelt:

Merkblatt: Mitteilungs- und Genehmigungspflichten für Ärzte (PDF, 300 KB, Stand: 03.07.06)

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(Quelle: KV Berlin)

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