Schritt 4 zur Niederlassung: Bewerbung um ausgeschriebene Arztsitze

Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin schreibt auf Antrag von Ärzten bzw. Psychotherapeuten, die auf ihre Zulassung verzichten, die folgenden Vertragsarztsitze zur Übernahme durch einen Nachfolger aus.

Der Stand der Ausschreibungen entspricht dem jeweils aktuellen KV-Blatt. Der Redaktionsschluss für die nachfolgend aufgeführten Ausschreibungen war der 10.08.2018, das Ende der Bewerbungsfrist ist der 12.09.2018, die Vervollständigung der Unterlagen muss bis zum 26.09.2018 erfolgen.

Ausschreibungen von Vertragsarztsitzen September 2018 (veröffentlicht in KV-Blatt 09/2018)
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Achtung - folgende Ausschreibung wurde durch den Praxisabgeber zurückgezogen:
Kennziffer: 423/09/18

 

Bewerbungen, die nach den genannten Terminen eingehen bzw. noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt und nicht zur weiteren Bearbeitung an den Zulassungsausschuss weitergeleitet. 

Ärzte, Psychotherapeuten oder MVZ bewerben sich formlos schriftlich unter Angabe der jeweiligen Kennziffer bei der KV Berlin oder per Fax; Bewerbungen per E-Mail werden nicht akzeptiert. Es wird darauf hingewiesen, dass Bewerbungen, die nach Ende der Bewerbungsfrist (12.09.2018) eingehen, nicht berücksichtigt werden.

KV Berlin
Abt. Arztregister
Masurenallee 6 A
14057 Berlin

Fax-Nr.: 030 / 310 03 - 311

Nach Eingang der Bewerbung werden die Kontaktdaten der jeweiligen Praxis durch die Kassenärztliche Vereinigung Berlin mitgeteilt.
Die Kassenärztliche Vereinigung leitet nur solche Bewerbungen an den Zulassungsausschuss weiter, bei denen bis zum 26.09.2018 unter Angabe des nachzubesetzenden Vertragsarztsitzes mitgeteilt wird (z.B. durch einen Antrag auf Zulassung), dass die Übernahme des Vertragsarztsitzes weiter beabsichtigt wird (Vervollständigung).

Hinweistext:
Nach § 103 Absatz 3 a SGB V entscheidet der Zulassungsausschuss über Anträge zur Nachbesetzung einer Praxis, wenn bei angeordneten Zulassungsbeschränkungen die Zulassung eines Vertragsarztes durch Tod, Verzicht oder Entziehung endet und von einem Nachfolger weitergeführt werden soll. Der Zulassungsausschuss kann den Antrag ablehnen, wenn der Versorgungsgrad in der Planungsgruppe zwischen 110 und 140 % beträgt und eine Nachbesetzung des Vertragsarztsitzes aus Versorgungsgründen nicht erforderlich ist. Er soll die Nachbesetzung ablehnen, wenn der Versorgungsgrad höher als 140 % ist und die Nachbesetzung aus Versorgungsgründen nicht erforderlich ist; dies gilt bei der Überschreitung der 140 %-Grenze nicht, sofern die Praxis von einem Nachfolger weitergeführt werden soll, der sich bereit erklärt hat, die Praxis in einer Region fortzuführen, für die die KV mitgeteilt hat, dass wegen einer zu geringen Arztdichte ein erhöhter Versorgungsbedarf besteht.

Die KV Berlin hat gegenüber den Zulassungsgremien mitgeteilt, dass eine geringe Arztdichte und damit ein Versorgungsbedarf überall dort bestehen, wo der gemäß „letter of intent“ festgestellte Versorgungsgrad im Verwaltungsbezirk geringer ist als der Versorgungsgrad im Planungsbereich Berlin – Bundeshauptstadt. Informationen zum Versorgungsgrad im Planungsbereich Berlin und im jeweiligen Verwaltungsbezirk können dem „letter of intent“ auf den Internetseiten der KV Berlin und des Gemeinsamen Landesgremiums gemäß § 90 a SGB V (Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung) entnommen werden.

 

Hinweis: Bei der Veröffentlichung der Arztsitzausschreibungen auf den Internetseiten der KV Berlin handelt es sich um eine Service-Leistung der KV Berlin, die nicht rechtsverbindlich ist.

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(Quelle: KV Berlin)

Im Blickpunkt

Mitteilung der KV Berlin nach § 103 Abs. 3a Satz 3 SGB V an die Zulassungsausschüsse für Ärzte resp. Psychothera-
peuten vom 28.07.2015
:
Regionen mit besonderem Versorgungsbedarf im Planungsbereich
(PDF, 76 KB [2 Seiten])
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