Praxiskooperation

Zwar ist es immer noch das Ziel etlicher Ärzte, eine Einzelpraxis zu gründen oder zu übernehmen und Patienten ambulant zu behandeln. Doch in den vergangenen Jahren sind mehrere Formen der Zusammenarbeit in der Arztpraxis entstanden. Diese bringen je nach Berufsbedürfnis unterschiedliche Vorteile mit sich, zum Beispiel flexiblere Arbeitszeiten oder ein geringeres finanzielles Risiko bei der Niederlassung. Dabei haben sich folgende Möglichkeiten der ärztlichen Zusammenarbeit in der ambulanten Praxis herausgebildet:

Die Praxisgemeinschaft: Ein Zusammenschluss von mindestens zwei Vertragsärzten oder -psychotherapeuten, die in gemeinsamen Räumen arbeiten, Geräte und Personal gemeinsam nutzen, sonst aber unabhängig voneinander bleiben.

Die Berufsausübungsgemeinschaft: Mindestens zwei Vertragsärzte oder -psychotherapeuten bilden wirtschaftlich und organisatorisch eine Einheit mit gemeinsamen Patientenstamm und gemeinsamer Abrechnung.

Job-Sharing: Bei dieser besonderen Form der Berufsausübungsgemeinschaft mit Senior- und Juniorpartner erhält der hinzukommende Arzt oder Psychotherapeut eine beschränkte Zulassung trotz Zulassungssperre. Jedoch kann das Leistungsvolumen der bisherigen Praxis nicht ausgeweitet werden.

Im Blickpunkt

Termine

Veranstaltungen des Seminarzyklus informieren über ärztliche Kooperationen.
button_drucken
Copyright © Kassenärztliche Vereinigung Berlin