Damit Ihnen nichts fehlt, wenn Ihnen etwas fehlt

Breites Aufgabenspektrum

Um ihre Schlüsselrolle in der ambulanten Versorgung umsetzen zu können, muss die KV ein breites Aufgabenspektrum für Ärzte und Patienten erfüllen. Dazu zählen

  • die Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung
  • die Vertragshoheit mit den Krankenkassen
  • die Gewährleistung der korrekten Abrechnung der Arzthonorare gegenüber den Krankenkassen
  • die berufspolitische und wirtschaftliche Interessenvertretung der Ärzteschaft
  • die Qualitätssicherung der medizinischen Leistungen

Darüber hinaus unterstützt die KV Berlin Patienten bei der Suche nach einem geeigneten Arzt oder Psychotherapeuten, bietet Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen an oder kooperiert mit Krankenhäusern bei der Notfallversorgung. Als einzige Kassenärztliche Vereinigung bundesweit bietet die KV Berlin einen ambulanten Ärztlichen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr an.

Zukunft der ambulanten medizinischen Versorgung sichern

Die KV setzt sich für die Weiterentwicklung der ambulanten medizinischen Versorgung ein und vertritt die Ziele ihrer Mitglieder – von der Beibehaltung der freien Arztwahl bis hin zum Bürokratieabbau – auch in der politischen Diskussion über die Reformierung des Gesundheitswesens. Schon heute tritt die KV für die medizinische Versorgung von morgen ein und entwickelt Konzepte für eine zukunftsgerechte ambulante medizinische Versorgung. Denn die lange Tradition der KV Berlin bürgt für Kontinuität und Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung.

Seit 1955 kollektive Vertretung der Ärzte

Die Geschichte der Kassenärztlichen Vereinigung beginnt im Jahr 1931. Die damalige Regierung rief sie per Notverordnung ins Leben, um die Arbeitskämpfe zwischen Ärzten und Krankenkassen zu schlichten. Der Grund: Bis dato musste jeder Arzt einzeln für sich sein Honorar mit den Krankenkassen aushandeln, was häufig zu Unmut und Streiks unter den Ärzten geführt hatte, weil deren Honorare sanken. Dieser Misstand wurde durch eine Vorläuferorganisation der KV beendet, die fortan für alle Ärzte die Verträge mit den Krankenkassen aushandelte. Im Nationalsozialismus veränderte sich jedoch aufgrund der Rassenpolitik die Zusammensetzung der Ärzteschaft und damit auch die Funktion der KV: Mit ihrer veränderten Rolle und der ihrer Ärzte während des Nationalsozialismus beschäftigt sich ein NS-Forschungsprojekt. Seit ihrer Neugründung im Jahr 1955 vertritt die KV Berlin kollektiv die niedergelassene Ärzteschaft.

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