Resolution der Vertreterversammlung der KV Berlin

Berlin, 20.09.2012. In ihrer Sitzung am 20.09.2012 hat die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin folgende Resolution verabschiedet: 

Uns reicht's! (schon lange nicht mehr) - deshalb fordern wir:


Ärzte und Ärztinnen sowie Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen müssen einen Ausgleich für die Preissteigerungen der vergangenen Jahre erhalten, um ihren Patienten und Patientinnen weiterhin eine ausreichende und angemessene Versorgung bieten zu können. Die Honorarsteigerungen der vergangenen Jahre stellten keinen Inflationsausgleich, sondern lediglich eine Bezahlung zusätzlich erbrachter Leistungen dar.


Die derzeit angebotenen 0,9 Prozent Steigerung sind in Zeiten gut gefüllter Kassen nicht akzeptabel.


Mit dem Orientierungspunktwert für 2013 muss mindestens der Inflationsausgleich gewährleistet werden. Dieser muss jährlich entsprechend angepasst werden.


Alle Kosten der Behandlung von Kranken sollen von den Beitragsverwaltern vollständig zum Orientierungspunktwert über alle Leistungen unbudgetiert vergütet werden.


Vor diesem Hintergrund unterstützt die Vertreterversammlung der KV Berlin die Aktivitäten des Vorstandes der KBV und der Berufsverbände und ruft die Mitglieder der KV Berlin zur Unterstützung auf.


Um den Unterschied zwischen patientennahen und patientenfernen Leistungen durch Ärzte und Ärztinnen sowie Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen zu verdeutlichen, sollten zum Beispiel Anfragen der Beitragsverwalter weiterhin nicht oder nur im Zeitraum zwischen 20.00 und 8.00 Uhr beantwortet werden.

(Quelle: KV Berlin)

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