Das war schon gewöhnungsbedürftig: Dort,wo sonst Waschmittelwerbung oder die Einladung zu irgendeiner Revue im Friedrichstadt-Palast hängt, wurden die U-Bahn-Fahrgäste über die Folgen von Arzneimittelregressen informiert: kurz und bündig - gerade so viel, wie man zwischen zwei Zügen aufnehmen kann. Und das auf allen wichtigen Umsteigebahnhöfen. Zehn Tage lang. Zuvor gab es schon im U-Bahn-Fernsehen deftige Sprüche, wie etwa den Hinweis, dass für Griechenland Geld da sei - nicht aber für die Gesundheit der Patienten.