Berliner Budget-Bulletin 2011

Berliner Budget Bulletin 04/2011

bubu Das war schon gewöhnungsbedürftig: Dort,wo sonst Waschmittelwerbung oder die Einladung zu irgendeiner Revue im Friedrichstadt-Palast hängt, wurden die U-Bahn-Fahrgäste über die Folgen von Arzneimittelregressen informiert: kurz und bündig - gerade so viel, wie man zwischen zwei Zügen aufnehmen kann. Und das auf allen wichtigen Umsteigebahnhöfen. Zehn Tage lang. Zuvor gab es schon im U-Bahn-Fernsehen deftige Sprüche, wie etwa den Hinweis, dass für Griechenland Geld da sei - nicht aber für die Gesundheit der Patienten.

Berliner Budget Bulletin 03/2011

bubu Mistelpräparate haben uns im Berliner Budget-Bulletin mehr als nur einmal beschäftigt. Es ging um die Frage, wann Mistelpräparate zu GKV-Lasten verordnet werden dürfen. Nach reichlich sechs Jahren ist dieses Problem nun geklärt. Das Bundessozialgericht hatte sich der Sache angenommen, nachdem eine Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Jahr 2004 vom Bundesgesundheitsministerium "kassiert" worden war.

Berliner Budget Bulletin 02/2011

bubu Wenn es stimmt, dass bei Arzneimittellangzeittherapien die Compliance-Quote gerade einmal bei 50 % liegt, dann macht es Sinn, über Ursachen nachzudenken. Das haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Bundesvereinigung Deutscher Apotheker (ABDA) getan. Im April präsentierten sie ein gemeinsames Konzept zur Verbesserung der Compliance.

Berliner Budget Bulletin 01/2011

bubu Wie oft wohl haben wir an dieser Stelle über verkorkste Neuregelungen für Arzneimittelverordnungen berichtet und sie kommentiert? Wir zählen die vielen Texte nicht mehr und kommen gleich zu einer weiteren Variante. Die dreht sich um die verschiedentlich propagierte Umgehungsstrategie, mit denen Patienten sich vor der Abgabe eines Rabattarzneimittels in der Apotheke schützen sollen.
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