Berliner Budget-Bulletin 2009

Berliner Budget Bulletin 05/2009

bubu Das hat die Gemüter in diesem Sommer erregt: Die Aut-idem-Substitution bei einem abweichenden Indikationsspektrum bzw. bei einer unterschiedlichen Packungsgröße zwischen Austauschpräparat und Referenzarzneimittel. Jahrelang war dies kein Thema. Dann aber kamen die Rabattverträge der Krankenkassen auf - und nun häufen sich die Konflikte bei Ärzten und Apotheken um diese Substitutionsfrage.

Berliner Budget Bulletin 04/2009

bubu Kenner der Szene können es aus dem Schlaf herbeten: Die Ärzte verordnen zu viel und auch unnötig. Sie achten nicht auf den Preis und überhaupt. Bis in die jüngste Zeit hinein reichen solche Vorwürfe. Sie bilden seit vielen Jahren die PR- und Vermarktungskulisse für allerlei Arzneimittelverordnungsreports, Sonder- gutachten und womit sonst noch so alles Geld in dieser Branche verdient wird.

Berliner Budget Bulletin 03/2009

bubu ... erhöht mir die Preise nicht. Schließlich ist Finanzkrise und da muss sich jeder zurück- halten. Wer will es Gesundheitsministerin Ulla Schmidt verübeln, dass sie die Pharma-Hersteller in diesen Zeiten darum bittet, die Preise nicht zu erhöhen. Wenn den Kranken- kassen wegen der Finanzkrise schon Düsteres bei den Beitragseinnahmen prophezeit wird, dann sollen sie wenigstens von weiteren Ausgabensteigerungen verschont werden. Immerhin würde ja auch die Pharmaindustrie durch den Gesundheitsfonds von relativ stabilen Rahmen- bedingungen profitieren.

Sonderausgabe März 2009

bubu Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, mit dieser Ausgabe kommt Ihnen das Budget-Bulletin etwas umfangreicher als üblich daher. Auf 16 Seiten präsentieren wir Ihnen geballte Informationen rund um die Arznei- und Heilmittelversorgung. Ein Teil der Beiträge stammt zudem aus der Feder von Mitarbeiter/-innen aus den Berliner Krankenkassen.

Berliner Budget Bulletin 01/2009

bubu Malus-Regelung? Das war im Jahr 2007. Damals trat eine Bestim- mung in Kraft, wonach Ärzte, die bei bestimmten Arzneimitteln speziell festgelegte Tagestherapiekosten wesentlich überschritten, zur Kasse gebeten werden sollten. Klingelts jetzt? Dann vielleicht, weil Sie zu jenen 3.300 Ärzten gehören, denen vor einiger Zeit ein Bescheid der Prüfungsstelle ins Haus flatterte: Denen sind Sie aufgefallen, weil Sie angeblich deutlich über das Limit der schon erwähnten Tagestherapiekosten hinaus verordnet haben. Und jetzt hat man Ihnen geschrieben: "Die Festsetzung von Maßnahmen wird abgelehnt." Ende gut, alles gut!
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