Berliner Budget-Bulletin 2008

Berliner Budget Bulletin 04/2008

bubu Krankenkassen und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) scheinen den bereits im letzten Jahr erkennbaren realistischen Kurs in der Arzneimittelversorgung fortzusetzen. Anfang Oktober einigten sich beide Seiten darauf, das bundesweite Ausgabenvolumen für 2009 um 6,6 Prozent anzuheben.

Berliner Budget Bulletin 03/2008

bubu Die Geschichte ist schnell erzählt. Lucentis® von Novartis ist für die Therapie der feuchten altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) zugelassen, Avastin® von Roche zur Behandlung bei Darmkrebs. Schon länger wiesen die Ophthalmologen darauf hin, dass Avastin® aber auch bei der feuchten Makula-Degeneration einsetzbar ist. Und das zu einer Zeit, als es Lucentis® noch gar nicht gab. Zwar war und ist Avastin® für die AMD-Behandlung nicht zugelassen, doch weil es eben nichts anderes gab und mit Avastin® nach den vorliegenden Erfahrungen begründete Aussicht auf eine erfolgreiche Behandlung bestand, wurde das Mittel dort auch ohne weitere Zulassung eingesetzt.

Berliner Budget Bulletin 02/2008

bubu Keine Frage - Arzneimittelverordnungen sind und bleiben ein heikles Thema in der Ärzteschaft. Geht es um die Substitution hochpreisiger Medikamente und damit um die Frage, was sinnvoll ist und was nicht, dann schwingt oft genug die Befürchtung mit: Die ärztliche Therapiefreiheit wird eingeschränkt.

Berliner Budget Bulletin - Sonderausgabe März 2008

bubu Liebe Kolleginnen und Kollegen, keine Frage - Arzneimittelverordnungen unter strengen Budgetbedingungen gehören wohl zu den konfliktträchtigsten Themen der letzten Jahre. Wie oft schon haben wir, die Kassenärztliche Vereinigung Berlin und die Krankenkassen, uns vor dem Schiedsamt getroffen, weil wir keine Einigung über die Höhe der jährlich zulässigen Arzneimittelausgaben erzielen konnten.

Berliner Budget Bulletin 01/2008

bubu Ja, die Arzneimittel-Rabattverträge der Krankenkassen ... sind sie vielleicht doch besser als ihr Ruf? Klar, die erste Generation dieser Verträge hatte meist Nachahmerprodukte zum Inhalt. Ärzte gerieten in Aufruhr, weil sie eine Einschränkung ihrer Therapiefreiheit wähnten. Doch das ist jetzt anders. Verwundert reibt sich der Betrachter die Augen, wenn ihm Offerten großer Kassen auf den Tisch flattern, in denen teure Originalprodukte ausdrücklich zur Verordnung empfohlen werden.
button_drucken
Copyright ©2007 Kassenärztliche Vereinigung Berlin