Kriegen wir jetzt wirklich mehr Geld? Und wenn ja, wie viel? Diese Fragen bewegen in diesen Tagen viele niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten, die beim Honorarstreit zwischen KBV und Kassen mitgefiebert haben. Nicht wenige haben zu Trillerpfeife und selbstgebastelten Plakaten gegriffen, um vor den Krankenkassen zu protestieren. Doch hat es sich gelohnt? Laut KBV-Chef Andreas Köhler ist das finanzielle Plus von bis zu 1,27 Milliarden Euro im kommenden Jahr zwar ein "Honorarkompromiss". Aber wichtige Ziele, wie die Anhebung des Orientierungspunktwertes und die Durchsetzung fester Preise, stünden noch immer auf der Agenda der Berufsverbände, meint der Chef des NAV-Virchowbundes, Dirk Heinrich. Was steckt in der Entscheidung vom 9. Oktober wirklich?