"Die GKV-Finanzierungsdebatte muss geführt werden", verkündete der neue Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, Anfang Januar in Berlin. Nichts anderes forderten die Delegierten der letzten fünfzehn Ärztetage. Mindestens zwei Gesundheitsministerinnen trieben sie damit an den Rand der Verzweiflung. Und 2008 fand dieses Thema Eingang in das sogenannte "Ulmer Papier" der Bundesärztekammer. Dennoch - zu einer eigenen Positionierung konnten sich die Delegierten damals nicht durchringen. Jetzt aber scheint die Zeit reif zu sein, glaubt Montgomery und kündigte an: Der nächste Ärztetag in Nürnberg wird ganz im Zeichen
einer Konzeptdiskussion zur künftigen GKV-Finanzierung stehen.