Als vor knapp sechs Jahren der erste hauptamtliche KV-Vorstand an die Arbeit ging, wurde er von Misstrauen und politischen Unkenrufen begleitet. Die Hauptamtlichkeit habe Ulla Schmidt ins Gesetz schreiben lassen, um KV und Ärzteschaft noch weiter voneinander zu entfremden und einen besseren Zugriff auf die Institution zu bekommen. Allemal, so wurde gemutmaßt, werde die Selbstverwaltung weiter beschnitten. Im Dezember dieses Jahres endet nun diese 13. und zugleich erste Amtsperiode der KV Berlin mit einem hauptamtlichen Vorstand. Das gilt auch für die Vertreterversammlung der KV, die im November neu gewählt und später einen neuen Vorstand proklamieren wird.