Seit 1. März können sich Berliner Ärzte sowie Versicherte der KKH in ein interdisziplinäres Versorgungsprojekt "Unterer unspezifischer Rückenschmerz" einschreiben. Dabei handelt es sich um einen Vertrag zwischen der Kassen-
ärztlichen Vereinigung (KV) Berlin und der KKH. Dieser Vertrag basiert auf einem in mehrjäh-
riger Vorarbeit von der KV Berlin entwickelten Projekt, in dem Patienten mit unterem unspezifischem Rückenschmerz von Beginn an durch ein ausgeklügeltes Diagnose- und Behandlungssystem geleitet werden sollen. Dabei arbeiten Haus- und Fachärzte, Psychotherapeuten und Physiotherapeuten Hand in Hand. Eingebunden wird zudem (über einen speziellen Vertrag) auch der stationäre Sektor. Bundesweit ist dieses Vorhaben bislang ohne Beispiel.