J. Fischer, M. Schnabel, H. Sitter:
Kurzfassung der Leitlinie zur Rehabilitation von Patienten
mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung
(COPD)
Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart,
07, 30 Seiten, Geheftet,
ISBN 978-3-13-145841-4, € 4,95
Eine Orientierungshilfe für den klinischen
Alltag soll die Kurzfassung der
Leitlinie zur Rehabilitation von Patienten
mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) darstellen. Dafür haben
es sich die Verfasser zur Aufgabe
gemacht, die Inhalte der Rehabilitation
in Form einer Auswahl von Therapiezielen
und der aus Sicht der Autoren
wirksamen Therapiemaßnahmen
zur Zielerreichung übersichtlich und
praxisgerecht darzustellen. Sie wollen
in der Leitlinie Handlungsanweisungen
geben und die nach ihrer Ansicht
notwendigen diagnostischen und therapeutischen
Schritte für Patienten
mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) festlegen. Ziel sei
es, die Einschränkungen der Gesundheit
und körperlichen Leistungsfähigkeit
von COPD-Patienten zu reduzieren
oder zu beseitigen und die Ursachen
der Beschwerden aufzudecken. Dabei
soll die Leitlinie als Handlungs- und
Entscheidungskorridor gesehen werden,
von dem in begründeten Fällen auch
abgewichen werden kann.
Die Leitlinie knüpft nach Angaben der
Herausgeber nahtlos an die unter Federführung
der Bundesärztekammer, der
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen
Medizinischen Fachgesellschaft
und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung
zur Versorgung von COPDPatienten
erstellte Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) an. Dabei soll sie die NVL
oder andere krankheitsspezifische Leitlinien
nicht ersetzen, sondern ergänzen.
Die vollständige Langfassung ist in
der Zeitschrift Pneumologie 2007; 61;
233–248 erschienen.
red
Bales, Dierks, Holland, Müller (Hrsg.):
Die elektronische Gesundheitskarte
C. F. Müller, Verlagsgruppe Hüthig
Jehle Rehm GmbH, Heidelberg,
München, Landsberg, Berlin und
MedizinRecht.de Verlag, Frankfurt am
Main, 2007, 365 Seiten, Hardcover,
ISBN 978-3-8114-3232-1, € 74,-
Die Herausgeber des Rechtsratgebers
„Die elektronische Gesundheitskarte –
Rechtskommentar, Standpunkte und
Erläuterungen für die Praxis“ weisen
darauf hin, dass die Einführung der
Karte von einer Vielzahl komplexer rechtlicher
Vorschriften begleitet werden
wird. Ihr Buch führt die ihrer Meinung
nach wesentlichen Bestimmungen
zusammen und soll damit Unternehmen,
Ärzten, Krankenkassen und anderen
Anwendern einen Leitfaden für die
praktische Arbeit an die Hand geben.
Das Werk stelle damit den ersten
umfassenden Überblick über die relevanten
rechtlichen Regelungen zur
Einführung der Gesundheitskarte und
zum Aufbau der Telematikinfrastruktur
zur Verfügung, heißt es im Vorwort. Die
Änderungen aufgrund des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes
seien dabei
bereits berücksichtigt.
Der Ratgeber gliedert sich in mehrere
Teile. Neben einer allgemeinen Einführung
finden sich die wichtigsten
Regelungen zur elektronischen Gesundheitskarte
und zur Telematikinfrastruktur.
Spezielle Regelungen zur
elektronischen Verordnung und zu Arzneimittelinformationssystemen
werden
ebenfalls aufgeführt. Das Buch wendet
sich auch den Testmaßnahmen für die
Einführung der elektronischen Gesundheitskarte
zu und behandelt Vertrag
und Satzung. Schließlich kommen Autoren
aus der Praxis sowie Vertreter unterschiedlicher
Interessengruppen zu Wort.
red
Klaus Bittmann (Hrsg.):
Ärzte im Sog der Ökonomie
Mitteldeutscher Verlag GmbH, 2007,
160 Seiten, gebunden,
ISBN 978-3-89812-505-5, € 20,-
„Mehr als eine Chronologie oder spröde
Datensammlung“ verspricht der Herausgeber
des Werkes Ärzte im Sog der Ökonomie,
Klaus Bittmann. Traditionell
hat der NAV-Virchowbund das Buch
zu Ehren seines scheidenden Bundesvorsitzenden,
Dr. Maximilian Zollner,
veröffentlicht. Dessen Amtszeit von
1994 bis 2006 soll darin Gegenstand
einer „breit gefächerte(n) Analyse und
Betrachtung der Entwicklung im deutschen
Gesundheitswesen“ sein, so der
amtierende Bundesvorsitzende Klaus
Bittmann. Verschiedene Fachautoren,
unter ihnen Bundesärztekammerpräsident
Jörg-Dietrich Hoppe, haben dafür
Beiträge verfasst zu Themenbereichen
wie Freiberuflichkeit, Kostenentwicklung
im Gesundheitswesen, Bürokratie, neue Kooperationsformen. Im Anhang
finden sich ausgewählte Graphiken zum
Gesundheitswesen in Deutschland. red
(Quelle: KV-Blatt 04/2008)