"Hätte man es mit Naturgewalten zu tun, würde man von einem Beben mittlerer Stärke sprechen, das die AOK Baden-Württemberg kurz vor Weihnachten ausgelöst hat." So sieht es das Deutsche Ärzteblatt rückblickend. Seiner Einschätzung, dass diese AOK-Offerte "die etablierten Versorgungsstrukturen im ambulanten Bereich ordentlich erschüttert (hat)", wird wohl kaum einer widersprechen. Indes - es streiten sich die Chronisten, ob ein vertragslandschaftliches Beben solchen Ausmaßes vorhersehbar war. Oder hat es "attentatsähnlichen Charakter", wie es bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung
hieß?