Der diesjährige Basisbericht der Gesundheitsberichterstattung 2006/2007 wurde Mitte Januar von
der Senatsverwaltung für Gesundheit in Berlin vorgestellt. Er soll einen Überblick über den
Gesundheitszustand der Berlinerinnen und Berliner und das Gesundheitswesen
in der Stadt geben.
Der Schwerpunkt des Berichtes wurde auf den Gesundheitszustand von Migranten gelegt.
Die Auswertung der Daten des Berichts ergab jedoch ebenfalls, dass die soziale Struktur
beim Thema Gesundheit eine größere Rolle spielt als das kulturspezifische Milieu. Die Zahlen des
Berichts zeigen: Zwischen Lebenserwartung, gesundheitlicher und sozialer Lage besteht
innerhalb der Berliner Bevölkerung ein enger Zusammenhang. So werden in Treptow-Köpenick die
Frauen im Schnitt 83,5 Jahre alt, während in Friedrichshain-Kreuzberg die durchschnittliche
Lebenserwartung der Frauen bei 80,7 Jahren liegt. Die Spannweite zwischen den sozial besser und
schlechter gestellten Bezirken beträgt hier 2,8 Jahre, bei den Männern sind es sogar 4,1 Jahre.
Das Fazit von Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher zur Gesundheit der Hauptstädter fielinsgesamt positiv
aus: „Die gesundheitliche Lage der Berliner hat sich in vielen Bereichen verbessert.“
ina
(Quelle: KV-Blatt 02/2008)