Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren (MVZen) nimmt in Deutschland weiterhin zu. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hervor. Ende September waren es deutschlandweit 880.
Das sind neun Prozent mehr als drei Monate zuvor und 56 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als die Zahl der MVZen bundesweit 562 betrug.
Mittlerweile arbeiten in den Medizinischen Versorgungszentren 3.613 Ärzte, 350 mehr als Ende Juni 2007. Mehr als zwei Drittel von ihnen sind als Angestellte beschäftigt. In einem MVZ arbeiten durchschnittlich vier Ärzte, wobei Hausärzte, Internisten und Chirurgen die am stärksten vertretenen Arztgruppen sind. Vertragsärzte sind mit einem Anteil von 61 Prozent nach wie vor die wichtigsten Träger von MVZen.
Besonders in Bayern und Berlin sind Versorgungszentren weit verbreitet. In der Bundeshauptstadt stieg die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren seit Abschluss des dritten Quartals 2006 auf fast das Doppelte – von 58 auf 104.
red
(Quelle: KV-Blatt 01/2008)