Das Konzept der KV Berlin zur sektorenübergreifenden Versorgung von Patienten mit Rückenschmerzen stößt auch in der Landespolitik auf Interesse. Der Landesfachausschuss Gesundheit der CDU Berlin hat sich Anfang Juli bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin erneut über den Stand des
Behandlungskonzeptes informieren lassen. Ein erstes Treffen mit dem KV-Vorstand gab es bereits im Dezember letzten Jahres.
Nach Ansicht der CDU-Gesundheitspolitiker greift die KV mit ihrem Rückenschmerzprojekt eines der
„wichtigsten“ gesundheitlichen Probleme in der Stadt auf. Rückenschmerz gehört zu den häufigsten Behandlungsanlässen der ambulanten Versorgung und würde einen
Spitzenplatz bei den Krankheitsfehltagen einnehmen. Mit dem neuen Konzept der KV soll vor allem die Behandlung von Patienten mit akuten bis subakuten Rückenschmerzen optimiert werden, um eine Chronifizierung zu vermeiden. Die Gespräche mit der KV Berlin
sollen fortgesetzt werden.
(Quelle: KV-Blatt 08/2007)