Hartmannbund zum KBV-Konflikt: Auseinandersetzungen beenden und "raus aus den Gräben!"

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Kuno Winn, hat einen Appell an die Ärzteorganisationen gerichtet, die Auseinandersetzungen um den Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zu beenden und sich den „gemeinsamen Interessen“ zuzuwenden. Winn kündigte „baldige Gespräche“ mit dem KBV-Vorstand an.

„Irritationen und Verletzungen“, im Zusammenhang mit der Abberufung des KBV-Vorstandes Ulrich Weigeldt führte der Hartmannbund-Chef auf den „Irrtum“ zurück, dass Weigeldt als KBV-Spitze ausschließlich einen bestimmten Verband in der Körperschaft vertreten habe. Der BDA sei ein starker Partner in der Verbändelandschaft, „aber er besitzt kein Alleinvertretungsrecht für Hausärzte“.

Berlins KV-Vorsitzende Angelika Prehn rief in einem Appell an die Mitglieder der Hauptstadt-KV dazu auf, die innerärztlichen Auseinandersetzungen zu beenden und sich auf die Aufgaben im Zusammenhang mit dem künftigen EBM zu konzentrieren.

(Quelle: KV Blatt 08/2007)

Autor: KV-Blatt-Redaktion | Erstellt am: 01.08.2007

button_drucken
Copyright ©2007 Kassenärztliche Vereinigung Berlin