Das bislang größte Gesetzesprojekt der schwarz-roten Regierungskoalition tritt zum 1. April dieses Jahres in Kraft: das GKV-Wirtschaftlichkeitsstärkungsgesetz (GKV-WSG). Auch nach der Zustimmung von Bundestag und Bundesrat bleibt dieses Gesetz unter den Betroffenen heftig umstritten ? selbst innerhalb der Ärzteschaft. Während freie Verbände und Bundesärztekammer das GKV-WSG nach wie vor ablehnen, geht die Kassenärztliche Bundesvereinigung von ihrer Linie einer Totalopposition ab und plädiert nun für einen differenzierten Umgang. Die Proteste der Ärzte hätten Erfolg gezeigt, heißt es. Die Honorarreform wurde auf Wiedervorlage gelegt. Sie kommt erst 2009.