Berlin, 10. Februar 2006. Nahezu 3.000 niedergelassene Ärzte haben in
dieser Woche an Fortbildungsveranstaltungen der Kassenärztlichen Vereinigung
(KV) Berlin zum Thema Qualitätsmanagement teilgenommen. Damit ist jede zweite
Berliner Arztpraxis für die vom Gesetzgeber geforderte Einführung eines
praxisinternen Qualitätsmanagements gut gerüstet. Mit dem
Gesundheitsmodernisierungsgesetz wurden alle niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten verpflichtet, vom 1. Januar 2006 an ein internes
Qualitätsmanagement in ihren Praxen einzuführen und weiterzuentwickeln.
Ziel des Qualitätsmanagements ist es, Praxisabläufe nach fachlichen
Standards zu optimieren und effizienter zu gestalten. Das reicht von der
Optimierung der Terminvergabe bis hin zur Erstellung und Überprüfung des
Notfallplans. Damit hilft das praxisinterne Qualitätsmanagement, die bestehende
Qualität ständig weiterzuentwickeln und ist ein zusätzlicher Garant dafür,
dass medizinische Leistungen in hoher Qualität erbracht werden.
Um Ärzte bei der Erfüllung dieser gesetzlichen Vorgabe zu unterstützen,
veranstaltete die KV Berlin kostenlose Informationsseminare zum Thema. „Wir
freuen uns natürlich sehr über die große Resonanz, auf die unser
Fortbildungsangebot zum Qualitätsmanagement in der Praxis bei den Berliner
Ärzten gestoßen ist. Aufgrund des enormen Andrangs haben wir die Zahl der
ursprünglich geplanten Veranstaltungen sogar verdoppeln müssen“, erklärte
die Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung, Dr. Angelika Prehn. "Das
ist auch ein Zeichen dafür, wie sehr die niedergelassenen Ärzte daran
interessiert sind, die hohe Qualität bei der Patientenversorgung und der
Praxisführung aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln." Sie betonte in
diesem Zusammenhang, dass jede Fortbildung des Arztes auch unmittelbar dem
Patienten zugute komme. Weitere Seminare zur Einführung des
Qualitätsmanagement sind bereits geplant.
(Quelle: KV Berlin)