Kooperationstagung – Die KBV und die KV Berlin laden zum Austausch über
Betreuungsstrategien für Demenzkranke ein
Berlin, 23. September 2010 – Wie können Menschen
unterstützt werden, die ihre Angehörigen zu Hause versorgen? Welche
Betreuungs- und Behandlungsoptionen gibt es? Kann man etwas tun, um Demenzen
vorzubeugen? Was? Diese und weitere Fragen können Ärzte und Psychotherapeuten
auf der Kooperationstagung „Demenz – Strategien für eine gemeinsame
Versorgung“ am Samstag, dem 25. September, diskutieren. Initiatoren sind
die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztliche
Vereinigung (KV) Berlin. Die Fachtagung findet von 10.00 bis 16.30 Uhr in der
KBV statt.
„Um die Versorgung der immer mehr werdenden Demenzkranken langfristig
und bestmöglich zu verbessern, brauchen wir eine gut funktionierende Koordination
sowie gemeinsame, sektor- und berufsübergreifende Netzwerke. Mit dieser
Tagung wollen wir Interessenten die Möglichkeit zum Austausch von Erfahrungen,
Erkenntnissen und Strategievorschläge geben“, erklärt Dr. Carl-Heinz
Müller, Vorstand der KBV. Auch die Vorstandsvorsitzende der KV Berlin,
Dr. Angelika Prehn, hebt das Zusammenspiel aller Fachgruppen und Betroffenen
hervor: „Diese Tagung soll für die Risiko- und Schutzfaktoren einer
Demenz sensibilisieren. Bevor eine Demenz symptomatisch wird, ist sie oft schon
15 bis 20 Jahre existent. Rechtzeitiges Erkennen und Behandeln lässt genug
Zeit für Prävention.“
Es referieren unter anderem: Prof. Ralf Ihl, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie
des Alexianer-Krankenhauses, Heike von Lützau- Hohlbein, erste Vorsitzende
der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, sowie Dr. Gereon Nelles, Facharzt für
Neurologie und Spezielle Schmerztherapie. Nachmittags können sich die Teilnehmer
in Arbeitsgruppen austauschen. Im abschließenden Plenum werden die Ergebnisse
vorgestellt und diskutiert.
Die Stabsstelle Patientenorientierung der KBV und die KV Berlin organisieren
die Tagung in Kooperation mit der Deutschen sowie der Berliner Alzheimer-Gesellschaft
und dem Verein Berliner Nervenärzte.
Ansprechpartner:
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