Impfen: kleiner Pieks, große Wirkung

impfen2007 Gefährliche Krankheiten wie Diphtherie und Kinderlähmung sind hierzulande kaum noch bekannt. Das hat viele Menschen sorglos gemacht im Umgang mit Schutzimpfungen. Doch die Erreger von Tetanus, Diphtherie, Mumps, Masern, Röteln oder Keuchhusten sind noch heute weit verbreitet.

Hier können Sie sich umfassend informieren, wie gefährlich die Krankheiten sind und welche Impfung aktuell für wen und wann empfohlen wird:

Kleiner Aufwand, große Wirkung 

Impfen ist eine der einfachsten und wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz vor schweren Infektionskrankheiten. Impfungen schützen dabei nicht nur den Geimpften vor der Krankheit, sondern auch seine Familie. Denn bei Erreichen hoher Durchimpfungsraten können einzelne Krankheitserreger regional und schließlich weltweit ausgerottet werden.

Impfschutz aufbauen – auffrischen – ergänzen

Impfen ist kein Kinderkram. Bestimmte Impfungen müssen regelmäßig aufgefrischt werden, damit der in der Kindheit aufgebaute Impfschutz erhalten bleibt. Häufig fehlen Erwachsenen diese Auffrischimpfungen. So sind viele nicht ausreichend gegen Diphtherie und Tetanus geschützt. Lassen Sie doch einfach beim nächsten Arztbesuch Ihren Impfschutz überprüfen!

Impfen – ohne Zweifel die richtige Entscheidung 

Impfstoffe gehören zu den sichersten Arzneimitteln, die wir haben. Sie sind heute so gut verträglich, dass niemand sich oder sein Kind der Gefahr einer lebensbedrohlichen Infektion aussetzen sollte. Und moderne Kombinationsimpfstoffe haben den Vorteil, dass Sie mit einem Piks gegen mehrere Erkrankungen geschützt sind.

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten 

Sprechen Sie Ihren Arzt auf Ihren Impfschutz an. Bitte bringen Sie dazu Ihr Impfbuch mit. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für alle Impfungen, die in der Schutzimpfungsrichtlinie als Kassenleistungen aufgeführt sind. Grundlage für die Schutzimpfungsrichtlinie sind die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts.

(Quelle: KV Berlin)

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