Ergebnisse des vertragsärztlichen Referendums

Was Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten über die Zukunft des KV-/KBV-Systems denken, das wollte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) im Herbst 2006 wissen. Das Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) hat dazu rund 20.000 Vertragsärzte und -psychotherapeuten im Rahmen von Telefoninterviews befragt.

Gegenstand der Befragung waren folgende Themen:

  • Kenntnisse über die Tätigkeit der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) 
  • Zufriedenheit mit der Tätigkeit der KVen 
  • Gesamtzufriedenheit mit den KVen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung
  • Gründe für eventuelle Unzufriedenheit mit KV und KBV Einschätzungen zum KV-System und zur Notwendigkeit ausgewählter Tätigkeiten 
  • Aktivitäten zur Rückgabe von Kassenzulassungen 
  • Gesundheitspolitische Forderungen 
  • bevorzugte Vertragsmodelle 
  • Haltung zum KV-System als Interessenvertretung

73 Prozent für das KV-System

Die Umfrage hat gezeigt: Eine Mehrheit der Mitglieder hält die Kassenärztlichen Vereinigungen immer noch für eine zukunftssichere Interessenvertretung. 73 Prozent sprechen sich für das bisherige KV-System, wenn auch mit dringend notwendigen Verbesserungen aus. 60 Prozent der Befragten sehen keine wirkliche Alternative zu den KVen.

Analyse der Ergebnisse

Was insbesondere die Berliner Vertragsärzte- und Vertragspsychotherapeuten über die Zukunft des KBV-/KV-Systems denken und wie die KV Berlin im Vergleich mit anderen Kassenärztlichen Vereinigungen abgeschnitten hat, zeigt eine Analyse der Berliner Ergebnisse (PDF, 141 KB).


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(Quelle: KV Berlin)

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