Die Neue Grippe, auch Neue Influenza oder Schweinegrippe genannt, hat sich seit April 2009 in verschiedenen Regionen der Welt immer weiter ausgebreitet. Verursacher ist das Virus A/H1N1. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat aufgrund der Tatsache, dass mehrere Regionen betroffen sind und das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wird, bereits am 11. Juni 2009 die Warnstufe 6, die höchste für eine pandemische Situation, ausgerufen. In Deutschland wurde der erste Fall am 29.04.2009 bestätigt. Seitdem sind in allein in Deutschland mehr als 100.000 Menschen erkrankt. Die Krankheit nimmt zumeist einen milden Verlauf.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am RKI hat ihre Anfang Oktober 2009
ausgesprochene Empfehlung zur Impfung gegen die Neue Influenza A / H1N1 in der
zweiten Dezemberwoche dahingehend aktualisiert, dass die Impfung nunmehr allen
Personen empfohlen wird. Die Impfpraxen
in Berlin finden Sie auf den Seiten des Berliner Senats.
Telefonische Beratung sowie Info-Hotline Pandemie-Impfung für Ärzte
Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz hat eine Infohotline Pandemie-Impfung für Ärzte eingerichtet. Unter der Nummer 0800-25 31 250 können Ärzte alle Fragen zum
Impfvertrag mit dem Land Berlin stellen.
Darüber hinaus beantworten eigens eingerichtete Beratungsstellen in den Bezirksgesundheitsämtern alle fachlichen und logistischen Fragen zur Impfung gegen die Neue Grippe. Eine Liste mit Ansprechpartnern finden Sie hier.
Ärzte müssen nicht mehr jeden Verdachtsfall melden
Die Länder haben mit dem Bund eine neue Meldeverordnung für Fälle
von A/H1N1 vorbereitet: Verdachtsfälle müssen seit dem 14. November nicht mehr
gemeldet werden, im Labor bestätigte Fälle nur noch durch Laborärzte. Todesfälle nach einer A/H1N1-Infektion bleiben weiterhin
für alle Ärzte meldepflichtig. Das benötigte
Meldeformular
haben wir für Sie zum Herunterladen bereitgestellt, ebenso wie detaillierte
Erläuterungen zum
Meldeverfahren. Bitte füllen Sie den Meldebogen unbedingt vollständig
aus, damit das Gesundheitsamt die erforderlichen Maßnahmen ergreifen kann.
PCR-Test in bestimmten Fällen Kassenleistung
Zur Diagnostik der Neuen Grippe haben sich die Krankenkassen und die Kassenärztliche
Bundesvereinigung auf ein bundeseinheitliches Verfahren geeinigt:
In bestimmten Fallkonstellationen übernehmen die Kassen die Kosten der PCR-Untersuchung
bei Verdacht auf eine Infektion mit der Neuen Grippe. Damit kann nunmehr jedes
Labor, das dafür die erforderliche Genehmigung hat, die PCR-Untersuchung durchführen
und auch abrechnen. Auch der Schnelltest ist in bestimmten Ausnahmefällen GKV-Leistung
und wir extrabudgetär vergütet. Diese und alle weiteren wichtigen Informationen
zum Vorgehen bei Verdacht auf eine A/H1N1-Infektion haben wir für Sie auf einer
Checkliste
zusammengestellt.
Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zum Herunterladen.
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Zum Herunterladen
| Informationen zum Vorgehen bei Verdacht auf Neue Influenza
(A/H1N1) |
Falldefinition Influenza A/H1N1 beim Menschen
(Stand 13.11.2009)
- Klinisches Bild, Labordiagnostischer Nachweis, Epidemiologische Bestätigung,
Referenzdefinition |
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Empfehlungen des Robert Koch-Institutes zu Hygienemaßnah-
men bei Patienten mit Verdacht auf bzw. nachgewiesener Influenza
(Stand 14.08.2009) |
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Hinweis für Flugpassagiere
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| Informationen zur Meldepflicht |
| Hinweise für Ärzte zur Meldung des Todes an
Neuer Influenza A/H1N1 und zu Maßnahmen bei Fällen mit Neuer Influenza A/H1N1 (Stand 13.11.2009)
|
|
| Meldeformular Influenza A/H1N1 (Stand 13.11.2009) |
|
Änderung der Verordnung über die Meldepflicht
bei Influenza A/H1N1 vom 02.05.2009
(vom 09.11.2009) |
|
Verordnung über die Meldepflicht bei
Influenza A/H1N1
(vom 02.05.2009) |
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| Informationen zu Diagnostik und Umgang mit Probenmaterial |
| Hinweise zu Probenentnahme und Versand bei
Verdacht auf Influenza A/H1N1 (RKI), Stand 10.08.2009 |
|
| Empfehlungen für Ärzte in Gesundheitsämtern,
Kliniken und Praxen zur Probenentnahme und Diagnostik, Stand 08.05.2009 |
|
| Hinweise zur labordiagnostischen Sicherung der Diagnose
einer Infektion mit dem neuen Influenza A/H1N1-Virus |
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| Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie
(DGPI) zur erregerspezifischen Diagnostik bei Verdachtsfällen
von Influenza A (H1N1)-Virus-Infektionen (Stand 30.07.2009) |
 |
| Begleitschein für Untersuchungsmaterial (Landeslabor
BB), Stand 29.04.2009 |
|
| Hinweise zum Transport von Probenmaterial mit Verdacht
auf Influenza A/H1N1, Stand 29.04.2009 |
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Letzte Aktualisierung: 14.12.2009
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(Quelle: RKI, Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Berlin, KV Berlin)