Berliner Versorgungskonzept für Patienten mit akuten Rückenschmerzen

Icon Behandlungskonzept akuter Rückenschmerz 100x100 Die KV Berlin hat mit der KKH einen Vertrag für eine verbesserte Versorgung von Patienten mit unspezifischem Rückenschmerz geschlossen. Grundlage ist ein interdisziplinäres Versorgungskonzept, das die KV Berlin gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten sowie Physiotherapeuten und Experten der stationären und rehabilitativen Versorgung entwickelt hat. Die KKH ist die erste Krankenkasse, die ihren Versicherten das Versorgungskonzept anbietet.

Berliner KKH-Versicherte mit Rückenschmerzen, die sich bei einem der teilnehmenden Haus- oder Fachärzte in das Programm einschreiben, nehmen zunächst an einem Screening teil. Handelt es sich um akute Schmerzen im Lendenwirbelbereich und können Erkrankungen wie ein Bandscheibenvorfall, Tumor oder psychische Ursachen ausgeschlossen werden, beginnt die strukturierte Behandlung.

Programmstart war der 1. März 2009. Die Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten, die teilnehmen möchten, können sich seitdem in den Vertrag einschreiben, sofern sie die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen.

Vergütung: Ärzte, die an dem Vertrag teilnehmen, erhalten neben der regulären Vergütung ihrer Leistungen ein zusätzliches Honorar von bis zu 80 Euro je Krankheitsfall. Weitere Gelder stellt die Kaufmännische Krankenkasse – KKH für Schulungen bereit.

Einzelheiten zum Versorgungskonzept und zur Vergütung finden Sie auf dieser Seite in einer Praxisinformation zusammengefasst. Weiterführende Informationen zu den Teilnahmevoraussetzungen sowie Teilnahmeerklärungen haben wir unter der Rubrik Qualität für Sie bereitgestellt.

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