Die KV Berlin hat mit der KKH-Allianz einen Vertrag für eine verbesserte Versorgung von Patienten mit unspezifischem Rückenschmerz geschlossen.
Grundlage ist ein interdisziplinäres Versorgungskonzept, das die KV Berlin gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten sowie Physiotherapeuten und Experten der stationären und rehabilitativen Versorgung entwickelt hat. Die KKH-Allianz ist die erste Krankenkasse, die ihren Versicherten das Versorgungskonzept anbietet.
Berliner KKH-Allianz-Versicherte mit Rückenschmerzen, die sich bei einem der
teilnehmenden Haus- oder Fachärzte in das Programm einschreiben, nehmen zunächst
an einem Screening teil. Handelt es sich um akute Schmerzen im Lendenwirbelbereich
und können Erkrankungen wie ein Bandscheibenvorfall, Tumor oder psychische Ursachen
ausgeschlossen werden, beginnt die strukturierte Behandlung.
Programmstart war der 1. März 2009. Die Vertragsärzte und
Vertragspsychotherapeuten, die teilnehmen möchten, können sich seitdem in den
Vertrag einschreiben, sofern sie die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen.
Vergütung: Ärzte, die an dem Vertrag teilnehmen, erhalten
neben der regulären Vergütung ihrer Leistungen ein zusätzliches Honorar von
bis zu 80 Euro je Krankheitsfall. Weitere Gelder stellt die KKH-Allianz für
Schulungen bereit.
Einführungsveranstaltungen: Wer teilnehmen möchte, kann sich
in den Vertrag einschreiben. Voraussetzung ist die Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung
zur Einführung in das Programm.
Nächste Fortbildungstermine:
03.11.2010, 20.04.2011 und 26.10.2011.
Einzelheiten zum Versorgungskonzept und zur Vergütung finden Sie auf dieser
Seite in einer Praxisinformation
zusammengefasst. Weiterführende Informationen zu den Teilnahmevoraussetzungen
sowie Teilnahmeerklärungen haben wir unter der Rubrik Qualität
für Sie bereitgestellt.
Zurück zur Themenübersicht