Arznei- und Heilmittelrichtgrößen

 

Arzneimittel-Richtgrößen

Die Berliner Krankenkassenverbände und die Kassenärztliche Vereinigung Berlin haben sich auf dem Verhandlungsweg auf eine lineare Erhöhung der Arzneimittel-Richtgrößen für das Jahr 2014 geeinigt. Die Fachgruppenzuordnung zu den Arzneimittel-Richtgrößen erfolgt nach der Honoraruntergruppe (HUG). Die ab 01.01.2014 geltenden Arzneimittel-Richtgrößen finden Sie hier.

Praxisbesonderheiten

Die Vertragspartner haben sich auf eine Liste von Praxisbesonderheiten geeinigt. Die vollständige Liste der Arzneimittel-Praxisbesonderheiten ab 01.01.2014 finden Sie hier.

 

Heilmittel-Richtgrößen

Heilmittel-Richtgrößen für das Jahr 2014

Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin hat mit dem AOK Landesverband, dem BKK Landesverband Mitte, dem IKK Landesverband, der Knappschaft, dem LKK Landesverband und den Ersatzkassen nach § 84 Abs. 6 SGB V i.V.m. Abs. 8 die Heilmittel-Richtgrößenvereinbarung für das Jahr 2014 als Grundlage für die Wirtschaftlichkeitsprüfung nach § 106 SGB V abgeschlossen. Die Vereinbarung regelt die Höhe der für die Wirtschaftlichkeitsprüfung relevanten Heilmittelrichtgrößen für das Jahr 2014. Gegenüber dem Vorjahr sind die Heilmittelrichtgrößen um mehr als 4% erhöht worden. Die Liste der Praxisbesonderheiten, die "automatisch" in der Richtgrößenprüfung von der Prüfungsstelle berücksichtigt werden müssen, wird für 2014 unverändert fortgeführt.
Die für 2014 geltenden Heilmittel-Richtgrößen finden Sie hier.

Praxisbesonderheiten

Seit dem 01.01.2013 gelten für die Verordnungen von Heilmitteln bundeseinheitliche Praxisbesonderheiten. Hierzu haben sich die Vertragspartner auf der Bundesebene auf eine Liste mit Diagnosen verständigt. Die Diagnosen sind per ICD-10-Code verschlüsselt und den Diagnosegruppen respektive dem Indikationsschlüssel nach der Heilmittel-Richtlinie zugeordnet. Die Verordnungen aufgrund dieser Diagnosen gelten als Praxisbesonderheit, die im Falle einer Wirtschaftlichkeitsprüfung von der Prüfungsstelle anzuerkennen sind.
[mehr Informationen: Rundschreiben vom Dezember 2012].

Neben den Diagnosen der bundeseinheitlichen Praxisbesonderheiten und denen des langfristigen Heilmittelbedarfs sind auch Diagnosen bzw. ICD-10 Codes und Indikationsschlüssel für regionale Praxisbesonderheiten festgesetzt worden. Die neuen regionalen Praxisbesonderheiten gelten jedoch nur noch, soweit sie den Fachgruppendurchschnitt überschreiten (nicht ab dem 1. Fall).
[mehr Informationen: Rundschreiben vom September 2013].

(Quelle: KV Berlin)

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